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Die Trauerfeier für Loreeley fand nur wenige hundert Meter vom Unfallort entfernt statt.

Unfall-Drama von Milbertshofen

Bewegender Abschiedsgottesdienst: Leb wohl, Loreeley

Knapp eine Woche nach dem tragische Tod, fand am Dienstagabend ein bewegender Abschiedsgottesdienst für Loreeley statt.  

München - Eine bewegende Stille in der Kirche St. Georg, nur wenige hundert Meter von dem Ort des tragischen Unfalltodes der kleinen Loreeley († 9) entfernt. Auf dem Altar steht eine Vase mit weißen Rosen, darüber ein Bild des verstorbenen Mädchens. Sie sitzt auf einem Liegestuhl, die Sonne scheint ihr ins Gesicht. In den Händen hält sie eine Gitarre, und ihre Augen strahlen in die Kamera. Ein Lächeln, das niemand je vergisst.

Am Dienstagabend fand am Milbertshofener Platz ein öffentlicher Gottesdienst zum Gedenken an die kleine Loreeley statt. Die Schülerin war am Montag voriger Woche auf ihrem Fahrrad unter einen Lastwagen geraten und an ihren schweren Verletzungen gestorben. Angehörige, Freunde, Mitschüler und Lehrer waren eingeladen, um sich von dem kleinen Mädchen zu verabschieden.

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„Ich freue mich und bin fröhlich“, singen alle gemeinsam zu Beginn des Gottesdienstes. „Man mag sich darüber wundern“, sagt Pfarrer Merkle. „Aber dieses Lied soll Loreeley und ihre fröhliche Lebensart wiederspiegeln.“

Jeder Anwesende durfte dann ein kleines Licht für Loreeley anzünden, als Zeichen für gute Wünsche, Dankbarkeit für Erinnerungen und als Gebet für sie und ihre Angehörigen. „Loreeley war ein Licht für andere“, sagt Pfarrer Merkle. In den nächsten Augenblicken eine besondere Stille der Verbundenheit. Trauernde liegen sich in den Armen und spenden sich gegenseitig Trost. Und dann war das Bild der kleinen Loreeley hell erleuchtet, umgeben von unzähligen Kerzen, Wünschen und Gedanken. Zum Schluss nehmen sich alle gegenseitig an den Händen und beten – „dass wir Loreeleys Licht nie vergessen werden.“ 

Kathrin Braun

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