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Angst vor dem Coronavirus

Handy, Türklinke oder Geldschein? Münchner Arzt verrät, wo die Corona-Gefahr am ehesten lauert

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Die Angst vor dem Coronavirus ist allgegenwärtig. Doch jeder kann für seine Sicherheit ganz einfach etwas tun. Ein Münchner Arzt verrät, wo das Virus lauert.

München - Corona und die Angst, sich mit dem Virus anzustecken, ist allgegenwärtig. Denn: Jeder kann es zwar schaffen, seinen Kontakt zu anderen Menschen weitestgehend einzuschränken. Den Kontakt mit den Krankheitserregern völlig auszuschließen, das ist aber praktisch unmöglich. Die Gefahr ist unsichtbar und damit noch beunruhigender. 

Trotzdem gibt es eine gute Nachricht: Jeder kann für seine Sicherheit ganz einfach etwas tun. „Unbedingt die Hände waschen“, rät Dr. Friedemann Gebhardt. Das sei der wesentliche Faktor beim Schutz gegen Covid-19! Was simpel klingt, hat einen ganz einfachen Hintergrund. „Das Virus ist umhüllt“, erklärt der Leiter der Hygiene-Abteilung im Klinikum rechts der Isar. Um den Erreger liegt eine Art Fettschicht, die beim Kontakt mit Seife zerbricht.

Coronavirus: Münchner Arzt verrät, wo die Corona-Gefahr am ehesten lauert

Das ist wichtig zu wissen, weil uns Corona im Alltag so gut wie überall begegnen kann. Das Virus überlebt, wie Gebhardt mit Blick auf Studien erklärt, bis zu 72 Stunden lang auf Plastik und Edelstahl. Das heißt: Die Viren können etwa auf dem Griff eines Einkaufswagens genauso kleben wie auf den Türöffnern der U-Bahn, an Lichtschaltern oder Türklinken. Auf Papier bleibt Covid-19 nur 24 Stunden aktiv. Deshalb hält es der Experte grundsätzlich für ratsam, mit der Karte statt mit Geldscheinen oder Münzen zu zahlen. Das Handy sollte man immer wieder mal abwischen, genauso kann man daheim gründlicher und mit Spülmittel-Wasser putzen.

Das alles schadet nicht. Weitaus wichtiger ist laut Gebhardt aber die Hand-Hygiene. Denn: Über die Finger können die Erreger bei der Schmierinfektion direkt in unseren Körper gelangen. Gefährlich wird es etwa, wenn jemand beim Einkaufen ist und sich ins Gesicht, an den Mund oder an die Augen fasst. 

„Das ist unbedingt zu vermeiden“, erklärt der 43-Jährige. Jedem ist zu raten, genau auf seine Bewegungen zu achten, wenn man unterwegs ist und man keine Möglichkeit hat, sich die Hände zu waschen. Das sollte dann sofort geschehen, wenn man sein Zuhause betritt: „So vermeide ich, dass ich den Erreger in die Wohnung trage.“

Coronavirus: Mindestens 30 Sekunden Händewaschen hilft - Hygiene-Standards einhalten

Wichtig: Die Hände mindestens 30 Sekunden lang gründlich mit Seife waschen. Was selbstverständlich sein sollte, wird in Corona-Zeiten zu einem wichtigen Faktor: die Hygiene-Standards einhalten! „Etwa, dass ich mir die Hände auch vor dem Essen wasche“, sagt Gebhardt. Oder auch Lebensmittel wie Gemüse und Obst putzen, bei denen es als eher unwahrscheinlich gilt, dass sie Coronaviren auf sich tragen.

Dr. Friedemann Gebhardt rät: Unbedingt Hände waschen“.

Eine Studie im New England Journal of Medicine hatte zuletzt gezeigt, dass die Viren auch bis zu drei Stunden in der Luft überleben können. „Deshalb ist es auch ratsam, regelmäßig die eigene Wohnung zu lüften“, rät Gebhardt. Vor allem, wenn man mit einem erkrankten Menschen zusammenlebt. Auch durch diese einfache Handlung lässt sich die Corona-Gefahr spürbar verringern. 

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Ein Münchner Ehepaar erlebt momentan einen Horror-Trip. Sie stehen in einem Camper in Marokko - und kommen nicht nach Europa.

Nadja Hoffmann

Rubriklistenbild: © mri

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