Kreative Lösungen gefragt

Absurdes Foto zeigt, wie es viele Münchner krachen lassen - „Prost, Corona“

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Zwischen Selbstoptimierung und Maßlosigkeit: die Münchner gehen unterschiedlich mit der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkung um. 

  • Bis zum 19. April gilt für München eine Ausgangsbeschränkung: Wir erklären, was jetzt noch erlaubt ist und welche Bußgelder bei Regelverstößen drohen.
  • In unserem News-Ticker für München halten wir Sie zu allgemeinen Entwicklungen rund um die Corona-Krise auf dem Laufenden.
  • Sich während der Ausgangsbeschränkung die Zeit zu vertreiben, ist gar nicht so leicht. Immer wieder punkten die Münchner mit „kreativen“ Lösungen.

München - Hermann Hesses gesamtes Werk studieren, einen Online-Yoga-Kurs belegen und endlich einmal das Wohnzimmer streichen: Zu Zeiten der Ausgangsbeschränkung unterwerfen sich viele Münchner einem rigiden Selbstoptimierungszwang. Dass es auch anders geht, beweisen die Bewohner des Glockenbachviertels.

München: Bizarres Foto lässt erahnen, wie viele Menschen die Corona-Krise „genießen“

Ein Stillleben aus dem Münchner In-Viertel sorgt aktuell auf Instagram für Furore. Im Zentrum der Darstellung: Flaschen; Bierflaschen, Weinflaschen und Schnapsflaschen, die offenbar von ihren Corona-geplagten Käufern geleert wurden und jetzt vor dem heillos überfüllten Glascontainer in der Baumstraße der Abholung harren.

Der Instagram-Kanal notesofcorona hat den Anblick mit folgendem Kommentar verbreitet: „Prost, Corona. Und was habt ihr am Wochenende so gemacht?“

Corona-Krise in München: Ein „Gegenmittel“ ist offenbar besonders beliebt

Unter dem Upload scheinen sich Kommentare reumütiger „Sünder“ zu finden. „Ups, waren wir das“, schreibt eine Nutzerin an ihre Freundin gewandt. Eine gute Flasche Wein scheint sich aber auch in Schwabing als Krisenhelfer bewährt zu haben, wie unsere Redakteurin bei einem abendlichen Spaziergang festgestellt hat. Von „Glockenbach-Ausmaßen“ ist man dort allerdings weit entfernt.

Corona München: Auch übermäßiger Alkoholkonsum kann das Virus nicht besiegen

Dass übermäßiger Alkoholkonsum dem Körper schadet, ist hinreichend bekannt, Exzesse werden das Coronavirus nicht aufhalten können. Und einige Flaschen weniger würden auch dem Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) die Arbeit erleichtern. 

Ohnehin verwenden einige Münchner ihre Energie auf weniger freudvolle Dinge: Claudia Enk fühlt sich in ihrer Freiheit beraubt. Die junge Münchnerin (18) berichtet von Corona-Anfeindungen, nur weil sie asiatische Wurzeln hat.

Bei strahlendem Sonnenschein zieht es viele Münchner in die Sonne. Nicht alle halten sich dabei an die derzeit geltenden Regeln, wie ein kurioses Foto belegt.

München: Ein Jodel-User sorgt für Neid und Spott bei der Community mit seinem Aufräum-Fund Die Münchner Händler schlagen Alarm: „Was zu ist, ...

Bei herrlichstem Frühlingswetter müssen sich die Menschen in München an die neuen Gegebenheiten gewöhnen - doch einige machen sich schon Gedanken über die Zeit danach.

lks

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Rubriklistenbild: © Screenshot

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