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Dieselfahrverbote hätten auch Auswirkungen auf die Besucherfrequenz in der Innenstadt.

Erschreckende Zahlen

Darum hat Münchens Einzelhandel Angst vor Dieselfahrverboten

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Dieselfahrverbote hätten auch Auswirkungen auf die Besucherfrequenz in der Innenstadt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das in München ansässige Regionalinstitut für Marktforschung (RIM).

München - Laut einer Umfrage würden 39 Prozent der Dieselfahrer aus Region und Stadt Besuche der City bei einem Fahrverbot reduzieren oder ganz einstellen, heißt es. In Summe entspricht dies laut RIM etwa 325 000 Erwachsenen.

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Das Institut hat nach eigenen Angaben zwischen Mitte Februar und Mitte März 719 Personen aus Stadt und Umland befragt. Heraus kam, dass die überwiegende Mehrheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum fährt: 80 Prozent der Stadtbevölkerung und 74 Prozent aus dem Umland. 27 Prozent aus der Region kommen häufig mit dem Auto und sechs Prozent mit dem Rad (Mehrfachnennungen möglich). 

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Bei den Münchnern selbst nutzen laut Umfrage 34 Prozent häufig das Rad und nur 20 Prozent das Auto. 71 Prozent der Befragten aus der Region hätten die Münchner Innenstadt in den vergangenen vier Wochen besucht, 49 Prozent haben in diesem Zeitraum dort eingekauft. 36 Prozent der befragten Dieselfahrer geben an, überwiegend oder häufig das Auto zu nutzen, wenn sie die Innenstadt besuchen. Unabhängig von der Antriebsart des Autos geben in der RIM-Umfrage 15 Prozent an, bei einem Verbot für Dieselfahrzeuge seltener oder gar nicht mehr in die Innenstadt zu kommen.

Wolfgang Fischer, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes CityPartner, hält die Ergebnisse für „erschreckend“. Fachgeschäfte, Gastronomie und Kultureinrichtungen hätten Einzugsgebiete, die weit über das ÖPNV-Netz hinausreichten. Auf diese Kunden und Besucher könne man nicht verzichten. Dazu komme, dass die öffentlichen Verkehrsmittel derzeit von der Kapazität her nicht in der Lage seien, mehr Fahrgäste zu befördern. 

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