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Ein sehr leicht bekleideter Mann in München, hier ein Foto aus dem September.

Was soll das denn?

Drei in einer Woche: Hüllenlose halten Münchner Polizei auf Trab - bei diesen Temperaturen!

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Es ist kalt draußen - doch manche scheint das gar nicht zu kümmern. Gleich dreimal musste die Münchner Polizei in der letzten Woche wegen allzu leicht bekleideter Männer anrücken.

München - Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und dichtem Schneetreiben packen sich die meisten Münchner ganz dick ein, wenn sie das Haus verlassen. Doch mancher scheint bei diesem Wetter extreme Hitzen zu entwickeln: Gleich drei Männer spazierten diese Woche ganz oder fast nackert durch die Landeshauptstadt. Ob einer davon unser Nackt-Wanderer aus dem September ist (siehe Foto), ist allerdings nicht bekannt...

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Chinese steht etwas neben sich

Der neueste Freiluftliebende beschäftigte die Polizei am Mittwoch in der Früh. Passanten riefen gegen 8 Uhr die Polizei zum U-Bahnhof Silberhornstraße. Dort stand ein 27-Jähriger – bekleidet nur mit Jacke und Turnschuhen. Der Chinese mit Wohnsitz in München stand ganz offensichtlich etwas neben sich. Er komme gerade von einer privaten Sex-Party, erklärte er den verdutzten Beamten. Die Polizisten fuhren den Mann nach Hause – und erlebten gleich die nächste Überraschung: Der 27-Jährige hatte Drogen in seiner Wohnung. Er bekam eine Anzeige.

Erst am Montag stoppte die Polizei zwei Nackedeis, die in Giesing und in der Innenstadt unterwegs waren. Letzterer marschierte sogar selbst zur Hauswache des Präsidiums an der Ettstraße. Beide zeigten psychische Auffälligkeiten und wurden in Kliniken untergebracht.

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In einem Bordell an der Machtlfinger Straße in Mittersendling wurden Polizisten sogar zu Lebensrettern: Bei einer Routinekontrolle am Mittwochmittag entdeckten sie eine Prostituierte (44) aus dem Landkreis München, die in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand war. Der Rettungsdienst stellte bei der Diabetikerin eine lebensgefährliche Unterzuckerung fest.

S. Wegele

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