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Der israelische Präsident Reuven Rivlin wird im September nach München kommen.

45 Jahre nach Olympia-Attentat

Einweihung von Olympia-Mahnmal: Israels Präsident kommt nach München

45 Jahre nach dem Olympia-Attentat in München soll ein neues Mahnmal für die Opfer eingeweiht werden: Israels Präsident Reuven Rivlin wird dafür in die bayrische Landeshauptstadt reisen.

München - 45 Jahre nach dem Olympia-Attentat in München soll ein neues Mahnmal für die Opfer eingeweiht werden: Israels Präsident Reuven Rivlin werde Anfang September die Gedenkstätte in München eröffnen, teilten sein Büro in Jerusalem und eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes in Berlin am Montag mit. 

Sie soll an die elf israelischen Sportler und Trainer erinnern, die bei der Geiselnahme durch ein palästinensisches Kommando getötet wurden.

Rivlin: Mahnmal legt Zeugnis ab von der grausamen Brutalität des Terrorismus

Rivlin bezeichnete die Gedenkstätte in einer Erklärung als "bewegenden Tribut an unsere gefallenen Brüder". Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) werden Rivlin bei der Einweihung begleiten, wie das Präsidentenbüro weiter mitteilte. Auch Angehörige der Opferfamilien sollen dabei sein.

"Dieses Mahnmal legt Zeugnis ab von der Gefahr und der grausamen Brutalität des Terrorismus", erklärte Rivlin. Es solle ins Gedächtnis rufen, "dass diejenigen, die Terrorismus ausüben und unterstützen, einen Preis dafür zahlen werden". Rivlin will vom 5. bis 7. September in Deutschland sein.

Gedenkstätte im Lindenhügel im Olympiapark

Die Bauarbeiten für den "Erinnerungsort Olympia-Attentat" hatten vor einem Jahr begonnen. Die Gedenkstätte ist in den Lindenhügel im Olympiapark eingelassen; in dem Raum sollen sich Besucher über den Ablauf des Geschehens und die Biografien der getöteten Athleten informieren können.

Die Täter von der Gruppe "Schwarzer September" hatten am 5. September 1972 elf Israelis im Olympischen Dorf als Geiseln genommen. Zwei von ihnen wurden dort von den Kidnappern getötet. Neun weitere und ein deutscher Polizist starben einen Tag später bei einem missglückten Befreiungsversuch deutscher Sicherheitsbeamter auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck.

AFP

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