Verfallene Orte in Bildern

Endstation: Geisterbahnhöfe in München und Umgebung im Video

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Kaputte Betongebäude, verrostete Gleise, Schutt und Unkraut zwischen Graffiti-Werken: Stillgelegte Bahnhöfe in München und Region sind unheimliche Orte. Wir haben sie mit der Filmkamera besucht.

Geisterbahnhof am Münchner Olympiastadion

Die Natur ist im Münchner Olympiapark exakt nach menschlichen Bedürfnissen gestaltet. Doch an einer Stelle darf sie wuchern, wie sie will: am Geisterbahnhof nahe des Olympiastadions. Für die olympischen Spiele 1972 entstanden, gleicht der einstige S-Bahnhof heute einem Beton-Ungetüm mitten im Wald. Schon 1988 wurde er wieder geschlossen - wegen einer Tragödie... 

Bahnhof Mühlthal bei Starnberg: Ein Mord-Tatort

Der ehemalige Bahnhof Mühlthal bei Starnberg liegt fernab in der Natur. Vielleicht macht ihn gerade diese Tatsache unheimlich, seit er 2004 stillgelegt wurde. In Mühlthal tauchen Nazi-Relikte auf, hier geschah sogar ein Mord...

Isartalbahnhof in München-Sendling: Hier fuhr die erste Tram

Das rote Backsteingebäude ist noch immer ein Hingucker und steht unter Denkmalschutz. Doch am Isartalbahnhof hält seit 1964 kein Zug mehr. Hier in Sendling starteten einst Bahnen von München nach Bichl (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen). 1895 fuhr auf diesen Gleisen die erste elektrische Straßenbahn Münchens. Und heute?

Bahnhof München-Freiham: Nur noch Aufenthaltsraum für Gleisarbeiter   

Stillgelegt ist der zwischen 1903 und 1975 betriebene Bahnhof München-Freiham nur für den Passagier-, nicht für den Güterverkehr. Auch das heruntergekommene Gebäude wird noch genutzt - als Aufenthaltsraum für Gleisarbeiter. In Sichtweite rauscht die S-Bahn Richtung Herrsching vorbei, seit September 2013 hält sie einige Hundert Meter weiter östlich.

Bahnhof München-Thalkirchen: Kein Personenverkehr mehr? Von wegen!

Personenverkehr gibt es nicht mehr in München-Thalkirchen - zumindest nicht befördert von der Deutschen Bahn. Doch in den 1964 stillgelegten Bahnhof sind die Isartal Werkstätten eingezogen. Nationale und internationale Firmen sitzen im Backsteinbau, in dem einst Dampfloks gewartet wurden. Draußen treten noch alte Gleise durchs Gras.

Im Münchner Westen: Bahnhof nur 165 Tage in Betrieb

Ein Bahnhof für nur 165 Tage? Ja, den gibt es im Münchner Westen. Es handelt sich um die 1983 extra für die Internationale Gartenbau-Ausstellung eingerichtete Station, von der heute noch der verwucherte Bahnsteig und das heruntergekommene Schild „München-Iga-Park“ zeugen.

Video: snacktv

Rubriklistenbild: © Christine Novotny

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