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Wieder glücklich vereint: Nada Suligoj und ihre Hündin Marie. Die Seniorin hatte das niedliche Zamperl aus Versehen in der S-Bahn zurückgelassen.

Kuriose Aktion einer 70-Jährigen

Frau vergisst Hund in der S-Bahn - und bemerkt es erst wenig später

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Ein Frau wollte ihre Tochter am Rotkreuzplatz besuchen und vergaß dabei ihren Hund in der S-Bahn - allerdings bemerkte sie das erst später. Doch „Marie“ wurde gefunden.

München - Hier sehen Sie das derzeit wohl glücklichste Frauchen der Stadt! Denn Nada Suligoj aus Ramersdorf hatte nicht mehr daran geglaubt, ihre Hündin Marie jemals wiederzusehen. Die 70-Jährige hatte den Yorkshire-Chihuahua-Mix in der S-Bahn vergessen. Und Marie? Fuhr von der Donnersbergerbrücke allein weiter – bis eine 25-Jährige das zitternde, eingeschüchterte Zamperl entdeckte, das unter einem Sitz kauerte.

Die junge Frau verständigte die Polizei in Fürstenfeldbruck. So kam Marie in den Genuss ihrer ersten Fahrt im Streifenwagen zur Dienststelle. Und wartete auf ihren Lieblingsmenschen.

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Davon freilich konnte Maries aufgelöstes Frauchen nichts wissen. „Ich wollte mit Marie meine Tochter am Rotkreuzplatz besuchen und bin an der Donnersbergerbrücke ausgestiegen“, erzählt die Seniorin. „Erst als ich mit meiner Tochter sprach, wohin wir spazieren gehen wollen – sie mit ihrem, ich mit meinem Hund –, schrie ich auf: ,Oh Gott, ich hab Marie in der S-Bahn gelassen!‘“. Sie hatte den Hund unter den Sitz platziert und sich auf die Leine gesetzt.

Die fieberhafte Suche war letztlich erfolgreich

Eine fieberhafte Suche begann. Doch weder die Polizei am Hauptbahnhof noch die dortige Fundstelle konnten weiterhelfen. „Mein Schwiegersohn hatte die rettende Idee: Ruft beim Tierheim an!“ Das teilte den Damen mit, dass Marie auf der Polizeiinspektion in Fürstenfeldbruck wartet.

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Das war eine Freude, als sich die beiden wiedersahen! „Marie war glücklich. Auf unserem Spaziergang ist sie mit erhobenem Schwanz und gespitzten Ohren herumgetollt“, erzählt Nada Suligoj und lacht. Und auch hier hörte sie wieder von wildfremden Menschen, dass ihr süßer kleiner Racker wie Idefix aussähe – der kleine Begleiter von Obelix in den berühmten Asterix-Comics. Ob Zaubertrank dazu geführt hat, dass Nada und Marie sich wiederhaben, kann jeder selbst entscheiden.

Marie hat erst einmal ein Hundestäbchen zum Knabbern bekommen. Nervenberuhigung und Belohnung. Und ihr Frauchen hat eins gelernt: Sie wird die Hundeleine nur noch ums Handgelenk tragen, wenn die nächste Bahnfahrt ansteht. Weil alles gut ausgegangen ist, können Marie, knapp zwei Kilo leicht, und ihr Katerkumpel Bertl, acht Kilo schwer, wieder zusammen auf dem Fensterbrett bei ihrem Frauchen sitzen und nach draußen schauen. In eine hoffentlich stressfreiere Zukunft.

Von Matthias Bieber

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