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#wehretdenanfängen“ unter diesem Motto haben mehrere Tausend Menschen haben in München für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte demonstriert.

#wehretdenAnfängen

Tausende demonstrieren vor dem Maximilianeum gegen Rassismus

Unter dem Hashtag #wehretdenAnfängen wollten die Demonstranten vor der Kulisse des Maximilianeums ein Zeichen setzen. Die Demo fand an dem Tag statt, an dem die AfD erstmals im Landtag saß.

München - Mehrere Tausend Menschen haben in München für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte demonstriert. Unter dem Motto „#wehretdenanfängen“ hatte ein breites Bündnis von Politikern, Vereinen, Künstlern und Parteien zu dem Protest am Montag aufgerufen.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich am Abend rund 2500 Menschen in der Innenstadt, die Veranstalter sprachen von 5000. Neben Redebeiträgen und Musik sollte es auch ein „Light-Painting“ geben, bei dem mit Taschenlampen unter der Anleitung eines Lichtkünstlers Bilder in den Nachthimmel gemalt wurden.

#wehretdenanfängen“ unter diesem Motto haben mehrere Tausend Menschen haben in München für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte demonstriert.

Update vom 5. November - 23.20 Uhr: So beeindruckend sah das Ergebnis der Lichtkunst vor dem Landtag in München dann aus: 

Update vom 5. November - 20.21 Uhr: Mehrere Tausend Menschen haben in München für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte demonstriert. Unter dem Motto #wehretdenAnfängen hatte ein breites Bündnis von Politikern, Vereinen, Künstlern und Parteien zu dem Protest am Montag aufgerufen. Nach Angaben der Polizei versammelten sich am Abend rund 2500 Menschen in der Innenstadt, die Veranstalter sprachen von 5000. Neben Redebeiträgen und Musik sollte es auch ein „Light-Painting“ geben, bei dem mit Taschenlampen und andere Lichtern unter der Anleitung eines Künstlers Ulrich Tausend Bilder in den Nachthimmel gemalt wurden.

Anlass für die Demo war unter anderem der Einzug der AfD in den Bayerischen Landtag, wie die Veranstalter vorab angaben.

Mehrere Tausend Menschen haben in München für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte demonstriert.

Großdemo gegen Rassismus am Montag - der Termin ist bewusst gewählt

München - Nach dem Münchner Sommer der Proteste geht’s im Herbst weiter: Am kommenden Montagabendsteht die nächste Großdemo bevor. Mit tausenden Lichtern will ein breites Bündnis verschiedener Organisationen zu „#wehret den Anfängen“ aufrufen. Auf der Maximiliansbrücke vor dem Landtag wollen sie „für Demokratie, Freiheit, Frieden und Menschenrechte“ auf die Straße gehen. Das Bild von der Demonstration, zu der die Veranstalter 3000 bis 10 000 Teilnehmer erwarten, soll dann um die Welt gehen – als Symbol für Liebe und gegen Hass.

Der Lichtkünstler Ulrich Tausend wird um 20.15 Uhr mit den Demonstranten ein sogenanntes „Publikums-Lightpainting“ anfertigen. Dafür benötigen die Teilnehmer lediglich ihr Smartphone, ausgestattet mit einer Taschenlampe. Jeder kann sich bereits vorab seine persönliche Lieblingsfarbe für den Hintergrund auf dem Handy aussuchen – und damit ein Bild wie ein Herz zeichnen. Das Foto rechts mit den Initiatoren der Demo ist ein Beispiel, wie es aussehen könnte. Gleichzeitig wird der renommierte Münchner Fotograf Rainer Viertlböck ein Bild aus einer Perspektive in einigen Metern Höhe aufnehmen. Angelehnt an die Lichterkette gegen Rassismus, an der 1992 rund 400.000 Münchner teilnahmen, wollen die Initiatoren erneut ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Auftritte von Künstlern sind geplant

Der Termin für die Kundgebung ist nicht zufällig gewählt. Anlass ist die konstituierende Sitzung des Bayerischen Landtags, in den an diesem Montag die AfD einzieht. Erstmals seit 1970 sitze dann wieder eine „rechtsextreme Partei“ im Maximilianeum, sagt Initiator Benjamin David vom Verein „Die Urbanauten“, der die Kundgebung angemeldet hat. Wie bereits bei den Großdemos im Sommer setzten sich Veranstalter und Unterstützer auch dieses Mal aus verschiedenen Initiativen, Bündnissen und Parteien zusammen wie etwa Lichterkette e.V. und Isarlust e.V. Unter anderem sind Auftritte von Künstlern geplant, beispielsweise von Roland Hefter von den „Künstlern mit Herz“. Als politische Rednerin hat sich Natascha Kohnen (SPD) angemeldet.

Für die Organisation der Kundgebung setzt David auf soziale Medien. 6000 Menschen haben am Freitag auf Facebook (#wehretdenanfängen) ihr Interesse bekundet. Die Großdemo beginnt am kommenden Montag um 19 Uhr auf der Maximiliansbrücke. Zwischen 19 und 22 Uhr wird die Maximilianstraße gesperrt sein.

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