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München stehen baureiche Zeiten bevor.

Hauptbahnhof, Altstadtring und Co.

Der große Münchner Bauplan: Wo 2017 überall gebaut wird

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München - Ab dem 5. April 2017 verwandelt sich München in eine Großbaustelle. Der Grund ist unter anderem der Bau der zweiten Stammstrecke. Die tz zeigt, wo‘s los geht:

Noch fünf Monate, dann verwandelt sich Münchens Innenstadt in eine Großbaustelle, wie sie es seit den Olympischen Spielen 1972 nicht mehr gegeben hat. Am 5. April fällt der Startschuss für den Neubau der zweiten Stammstrecke. Das heißt, an der Donnersbergerbrücke und am Leuchtenbergring bohren sich riesige Baumaschinen in den Boden.

Die Bahnhofe Laim und Leuchtenbergring werden umgebaut. Hautbahnhof, Marienhof und am Ostbahnhof sowieso. Gleichzeitig der Bau der Tiefgarage am Thomas-Wimmer-Ring und die Neugestaltung des Frauenplatzes sowie der Löwengrube. Und am Stachus wird das Hotel Königshof neu errichtet gebaut.

Ebenfalls Großbaustelle sind schon der Vogelweidplatz, wo vier Hochhäuser errichtet werden: die Bavaria Towers. Und der ehemalige Kunstpark verwandelt sich in das neue Werksviertel.

Bis die 2. Stammstrecke und der neue Hauptbahnhof 2029 fertig sind – oder sein sollen –, kommen noch ein paar Großbaustellen hinzu: Die Alte Akademie wird umgebaut, wohl auch der Hertie am Hauptbahnhof. Auch das Hirmer-Parkhaus wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, ebenso das Parkhaus in der Hildegardstraße. 

Hier geht‘s 2017 schon los:

1. Hauptbahnhof: Erst wird die alte Schalterhalle abgerissen, dann graben sich die Baumaschinen 41 Meter tief. Wenn die Stammsstrecke fertig ist, wird das neue Terminal über dem Tiefbahnhof errichtet.

So soll der neue Hauptbahnhof einmal aussehen.

2. Hotel Königshof: Das Luxushotel soll ab 2019 abgerissen bis 2021 mit 105 Gästezimmern und Suiten sowie einem Dachrestaurant mit Panoramablick über München neu errichtet werden.

Der Siegerentwurf für den neuen Königshof ist umstritten. 

3. Frauenplatz:  Ab kommendem Jahr werden bis 2025 der Frauenplatz rund um den Dom sowie die ­Löwengrube umgestaltet. Dabei entsteht auch eine neue Fußgängerzone.

Der Frauenplatz hin zur Löwengrube soll umgestaltet werden. 

4. S-Bahnhof Marienhof: Hinter dem Rathaus wird ein 38 Meter tiefer und 65 mal 55 Meter großer Schacht gegraben, wie am Haupt- und Ostbahnhof wird der Aushub per Lkw weggefahren.

5. Am Altstadtring: Im Frühjahr beginnt der Bau der Tiefgarage am Thomas-Wimmer-Ring. Die soll zweieinhalb Jahre andauern. Danach wird das Parkhaus an der Hildegardstraße abgerissen.

So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.

6./7. Abzweig Praterinsel: Am Maximilianeum wird für die 2. Stammstrecke die Abzweigstelle Praterinsel errichtet, in der Kellerstraße entsteht ein Rettungsschacht – der Abraum kommt in beiden Fällen per Lkw weg.

2. Stammstrecke: Wo die Stadt überall aufgerissen wird

8. Ostbahnhof: Am Orleansplatz wird eine 31 Meter tiefe Baugrube für den neuen Bahnhof der 2. Stammstrecke gebuddelt. Anschießend wird die Stammstrecke in der Berg-am-Laim-Straße auf 250 Metern Länge in offener Bauweise gegraben. Der Abraum kommt mit Lkw weg.

9. Werksviertel: Wo einst Knödel gerollt wurden, verwandelt sich der ehemalige Kunstpark Ost peu à peu ins neue Werksviertel, in dem auch ein Konzertsaal Platz finden soll. Es entstehen außerdem neue Hotels und Büros sowie Wohngebäude. Ein Teil der Projekte wie ein Bürohochhaus sind schon im Bau.


10. Bavaria Towers: Am Vogelweideplatz entstehen bis 2018 drei bis zu 83 Meter hohe Bürotürme und ein Hotelhochaus. Die Tram nach Steinhausen wird heuer im Dezember eröffnet.

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