Qualität der Hinweise noch ungewiss

Nach „Aktenzeichen XY“: Acht neue Hinweise zum Hilfspfleger-Fall 

Nach der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ am Mittwoch sind acht neue Hinweise zum Hilfspfleger-Fall bei der Kriminalpolizei München eingegangen.

München - Nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ am Mittwoch sind bei der Kriminalpolizei München acht neue Hinweise zum Fall des mordverdächtigen Hilfspflegers eingegangen. Über die Qualität der Hinweise der Zuschauer könne noch nichts gesagt werden, erklärte ein Polizeisprecher am Donnerstag. „Wir sind aber für jeden Tipp dankbar.“

Bisheriger Kenntnisstand im Hilfspfleger-Fall

Der 36-jährige Hilfspfleger sitzt in Untersuchungshaft, weil er einen 87-jährigen Pflegebedürftigen in Ottobrunn bei München mit Insulin getötet haben soll. Auch ein 84 Jahre alter Mann im Landkreis Kitzingen soll Opfer von ihm geworden sein. Im Zuge einer Öffentlichkeitsfahndung suchen die Ermittler seit Anfang März nach weiteren mutmaßlichen Opfern und Beschäftigungsorten des Hilfspflegers aus Polen.

Mehr als 20 Orte bundesweit wurden laut Polizei mit Hilfe der Öffentlichkeit ausfindig gemacht. Insgesamt wissen die Ermittler bisher von 57 Beschäftigungsorten im ganzen Bundesgebiet. In fünf Fällen ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf versuchten Mord. In 15 Fällen wird der Inhaftierte des Diebstahls beschuldigt.

Hier finden Sie die Berichterstattung zum Hilfspfleger-Fall in chronologischer Reihenfolge:

Artikel vom 06.03.:„Polizei ermittelt wegen Mordverdachts gegen Pfleger

Artikel vom 07.03.:„Pfleger unter Mordverdacht: Hinweise auf viele weitere Fälle

Artikel vom 09.03.:„Pfleger unter Mordverdacht: So viele Hinweise sind bisher eingegangen

Artikel vom 15.03.:„Fataler Fehler der Staatsanwaltschaft Duisburg im Hilfspfleger-Skandal?

Artikel vom 19.03.:„Polizei: Todespfleger von Ottobrunn hat wohl noch einen Rentner mehr getötet

Artikel vom 27.03.:„Hilfspfleger-Skandal: Polizei präsentiert neuen Ermittlungsstand

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Balk (Symbolbild)

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