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Das Olympiastadion muss saniert werden.

Es stehen Sanierungen an

Bleibt das Olympiastadion bald jahrelang zu?

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Wird das Olympiastadion wegen der geplanten Sanierung 2022 jahrelang komplett geschlossen? Der Stadtrat dürfte sich noch heuer mit dieser Frage beschäftigen.

München - Relativ klar scheint, dass die Stadt einen Antrag bei der Unesco stellen wird, den Olympiapark zum Weltkulturerbe zu erklären.

„Das Stadion ist noch immer unser Sorgenkind“, sagt Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH (OMG). Vor allem hakt es am Brandschutz und den betriebstechnischen Einrichtungen in den Katakomben wie Heizung und Sanitär. Auch der Austausch der Plexiglasplatten im Zeltdach – etwa 80 Millionen Euro teuer – ist langfristig vorgesehen, soll aber erst nach der Stadionsanierung erfolgen.

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Möglich sind zwei Varianten: Entweder das Olympiastadion wird für zweieinhalb bis drei Jahre zugesperrt oder die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb. Letzteres dürfte laut Schöne einen Zeitraum von sechs bis sieben Jahren beanspruchen. Der Kostenrahmen beträgt 76 Millionen Euro. Günstiger könnte es werden, wenn die Sanierung kompakt in einem für den Konzert- und Touristenbetrieb geschlossenen Stadion durchgezogen würde.

Von SPD und CDU bislang keine Aussagen

Die OMG favorisiert wie bei den seit 2014 und noch bis 2019 laufenden Baumaßnahmen in der Olympiahalle (Gesamtkosten 110 Millionen Euro) die Renovierung im laufenden Betrieb. „Es wäre natürlich schade, das Stadion zu schließen“, erklärt Schöne, fügt aber an: „Falls es anders kommen würde, müssten wir eben in den sauren Apfel beißen und diesen Kompromiss eingehen.“

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Von SPD und CSU gibt es bislang noch keine Aussage, welche Variante zu bevorzugen wäre. Anders sieht es beim Thema Weltkulturerbe Olympiapark aus. Die Rathaus-GroKo hat sich nun dazu durchgerungen, die Initiative zu unterstützen. 

Klaus Vick

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