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Den Wein von Günther Jauch gibt‘s in München nun nicht mehr nur bei Aldi.

Edler Tropfen vom Moderator

Jauch-Wein gibt‘s in München nun nicht mehr nur bei Aldi

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Zuletzt sorgte für Aufsehen, dass Günther Jauch den Wein aus seinem Weingut bei Aldi verkauft. Nun findet der Tropfen auch den Weg nach München - und nicht nur beim Discounter.

„Weißwein sollte immer gut gekühlt sein“, sagt Günther Jauch. Und er muss es wissen! Denn seit 2010 besitzt der Moderator selbst ein Weingut in Kanzem an der Saar. Seinen Riesling stellte er am Mittwochabend in der Käfer-Schänke vor. Dort hatte Michael ­Käfer zur Weinverkostung mit 13 Winzern aus dem Verband der Prädikatsweingüter (VDP) eingeladen und viele neugierige Gäste kamen.

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Auch wegen Jauch. Groß reden wollte der Moderator nicht. Nur so viel: Der Riesling sei sein Lieblingswein und ja, er sei gerne Winzer. Denn die Arbeit in der Natur mache ihm Spaß. Bereits in siebter Generation führen Jauch und seine Frau Thea das Weingut von Othegraven, denn Jauchs Großmutter war eine geborene von Othegraven.

Jauch liebt München - und Wein

Schon als Kind sei er zu Besuch auf dem Weingut in Rheinland-Pfalz gewesen. Heute lebt der Fernsehstar in Potsdam, besucht aber immer wieder sein Anwesen in Kanzem an der Saar. Er stehe gerne zwischen den Weinreben, doch bei der Arbeit im Weinberg sei er noch ungeübt: „Ich habe auch schon Reben beschnitten, aber ich muss zugeben, eine große Hilfe bin ich dabei nicht, jeder Saisonarbeiter lacht mich aus und das zu Recht.“ Und dennoch: „Ich genieße die Ruhe auf dem Land, denn ich war ein Leben lang in Großstädten.“

Besonders gefallen habe ihm München. 17 Jahre lang lebte Jauch hier. Aus dieser Zeit kenne er auch Michael Käfer. „Jauchs Wein ist sehr gut, ich wollte ihn gerne hier vorstellen“, sagt Käfer, der im Herbst einen Gegenbesuch auf dem Weingut der Jauchs plant: „Ich möchte mir das sehr gerne alles ansehen.“ Denn Jauchs Wein ist auch außerhalb von Deutschland bekannt: „Vor Kurzem hat mir ein Kollege, der in Grönland im Urlaub war, ein Foto aus einem Eskimorestaurant geschickt, das führte unseren Wein“, erzählt Jauch und rät auf die Frage, wie der Laie einen guten Wein erkennt: „Achten Sie auf den Adler auf der Flasche, dann ist es ein Wein aus dem Verband der Prädikatsweingüter, da gelten höchste Qualitätsanforderungen.“

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Mit guten Weinen aus Deutschland mache man nie etwas falsch, sagt auch Gastronom Michael Käfer: „Die sind absolut en vogue, wir haben da seit ein paar Jahren einen richtigen Hype.“ 

Von Aldi bis Käfer

Es muss nicht immer teuer sein: Einen Günther-Jauch-Wein gibt es nun auch beim Discounter Aldi für 5,99 Euro. Der stammt zwar nicht vom Weingut Othegraven, Jauch lässt ihn fremdkeltern und abfüllen. Bei Käfer hingegen verkauft er seinen original Othegraven-Riesling für 15,90 Euro. „Diese Traube ist sehr variantenreich, man kann aus ihr eine ganze Bandbreite von Weinen produzieren, von trocken bis edelsüß“, so Jauch. Da sei für jeden etwas dabei.

Susanne Sasse

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