Miet-Wahnsinn in der Landeshaupstadt

Irre Forderungsliste von Münchner Vermieterin sorgt für Aufsehen im Netz

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Ein Post auf der Social-Media-App Jodel hat den Miet-Wahnsinn in der Landeshauptstadt nun humorvoll eingefangen.

München - Wer in München nach einer Wohnung sucht, sollte den großen Aktenkoffer schon einmal parat haben. Mieterselbstauskunft, Schufa-Eintrag und Gehaltsnachweise - potenzielle Vermieter fordern schon beim Besichtigungstermin Unmengen an Daten vom Bewerber.

Ein Jodel-User hat den Miet-Wahnsinn in der Landeshauptstadt nun mit einem humorvollen Post eingefangen. Darauf ist die Wunschliste einer Wohnungseigentümerin abgebildet, die sich an potenzielle Mieter ihrer Immobilie richtet. Neben Selbstauskunft & Co. fände die Dame offenbar auch ein Monatseinkommen von mindestens 3.000 Euro netto angemessen.

„Darf´s sonst noch was sein“, dachte sich wohl der findige Jodel-User, der die Wunschliste der Vermieterin kurzerhand um einige Punkte ergänzt hat. Einhornblut, zwei Liter Lava und die Seele des ersten Sohnes wurden mit einem Bildbearbeitungsprogramm in das fordernde Inserat integriert. Die Netz-Gemeinde reagierte mit großem Zuspruch auf die süffisante Analyse.

Bis Dienstagnachmittag hatte der witzige Post auf der Jodel-Facebook-Seite stattliche 15.000 Likes gesammelt. Manch einer dürfte den Wohn-Wahnsinn in der Landeshauptstadt allerdings nicht mehr zum Lachen finden - so etwa die Mieter eines Hauses in der Thalkirchner Straße. Für sie hat sich die Miete über Nacht verdoppelt.

Video: Mutter fordert von ihrer 5-jährigen Tochter Miete

lks

Rubriklistenbild: © picture alliance (Symbolfoto)

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