+
Das Zeichen der Jusos.

Wegen Flüchtlingspolitik

Jusos wollen Rathaus-Bündnis kippen

  • schließen

München - Die Münchner Jusos fordern ihre Partei auf, die Zusammenarbeit mit der CSU zu beenden. Die Grundlage für "jedwede Zusammenarbeit" sei zerbrochen, heißt es in einer Mitteilung. Der Grund für die Aufregung: Aussagen von CSU-Bürgermeister Josef Schmid zur Flüchtlingspolitik.

Die Münchner Jusos stellen das Rathaus-Bündnis ihrer Partei offen in Frage. In einer Mitteilung greifen sie Bürgermeister Josef Schmid, CSU, wegen Aussagen zur Flüchtlingspolitik scharf an. Schmid hatte wie berichtet beim Aubinger Herbstfest unter anderem strikte Grenzkontrollen und eine feste Obergrenze für Flüchtlinge gefordert.

Er vermische „sachlich falsch das Grundrecht auf Asyl mit Zuwanderung“, schreiben die Jusos. Die CSU verabschiede sich „endgültig von einer angeblich liberalen Großstadtpartei“ und entlarve sich der Lüge. „Wer von der AfD abschreibt, kündigt den Konsens der demokratischen Parteien auf“, sagte Juso-Chefin Lena Sterzer. „Die Grundlage für jedwede Zusammenarbeit ist damit zerbrochen.“

So weit geht der SPD-Parteivorstand noch nicht. „Die Frage einer Auflösung der Kooperation haben wir nicht diskutiert“, erklärt Parteivize Florian von Brunn auf Nachfrage. „Wir sehen aber mit Sorge, dass Schmid in der Frage so polarisiert und Ängste schürt.“ Man werde sich in nächster Zeit „ganz genau anschauen, wie die CSU sich verhält“.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Die kleine Leandra braucht dringend Spender: „Bitte rettet unser Baby“
Die kleine Leandra braucht täglich Thrombozyten und kann nicht zurück in ihr schimmelverseuchtes Zuhause. 
Die kleine Leandra braucht dringend Spender: „Bitte rettet unser Baby“
550 Kilo Cannabis - Zoll zeigt zweitgrößten Marihuana-Fund
550 Kilogramm Marihuana hat der Zoll in einem Laster gefunden. Für die Ermittler nicht nur ein Erfolg - sondern auch Grund zur Sorge.
550 Kilo Cannabis - Zoll zeigt zweitgrößten Marihuana-Fund
Rathaus-CSU will Kristina Frank als Kommunalreferentin
Kristina Frank (CSU) soll neue Kommunalreferentin der Stadt werden. Ihre Partei hat die 36-Jährige nun offiziell als Nachfolgerin von Axel Markwardt vorgeschlagen.
Rathaus-CSU will Kristina Frank als Kommunalreferentin
Rollerderby: Die neue Trendsportart, die auch München begeistert
Rollerderby – schon mal gehört? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Über eine aufstrebende Sportart, die gerade in München immer mehr Menschen begeistert.
Rollerderby: Die neue Trendsportart, die auch München begeistert

Kommentare