Nach verdächtiger E-Mail: Großeinsatz an Münchner Gymnasien - Bombendrohung im Landkreis

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Um die Abläufe im KVR zu beschleunigen, setzt der Chef jetzt probeweise auf Spontantermine. 

Unmut der Bürger wächst

Dauer-Chaos im KVR - diese Maßnahme soll endlich Abhilfe schaffen

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Man kann jetzt wieder spontan ins KVR. Die wöchentlichen Buchungszeiträume für Termine in den Bürgerbüros werden ab sofort um 30 Prozent erweitert.

München - Lange Wartezeiten, ausgebuchte Terminkalender, unbeantwortete Post. Der Unmut der Bürger über Chaos beim KVR wächst. In unserer Mittwochsausgabe berichteten wir über einen Moosacher, der eine Geschäftsreise platzen lassen musste, weil er keinen zeitnahen Termin für die Ausstellung eines neuen Passes bekommen hatte.

Spontan-Termine im KVR wieder möglich 

Jetzt reagiert der Kreisverwaltungsreferent: Thomas Böhle hat angekündigt, dass die wöchentlichen Buchungszeiträume für Termine in den Bürgerbüros ab sofort um 30 Prozent erweitert werden. Denn in rund fünf bis zehn Prozent der Fälle würden Kunden nicht erscheinen, ohne vorher abgesagt zu haben. Diese Terminlücken würden künftig mit spontanen Besuchern geschlossen. Um einen Spontantermin zu bekommen, muss man sich am Serviceschalter anmelden und bekommt eine Nummer, die am Bildschirm in den Wartezonen aufgerufen wird. Es könne aber täglich – je nach Besucherandrang und personellen Kapazitäten – nur eine begrenzte Zahl von spontanen Besuchern bedient werden.

Regelung soll nur bis Ende Juni gelten

Die neue Regelung soll zunächst bis Ende Juni gelten. Böhle geht davon aus, dass sie dazu führt, „dass wir das Buchungssystem effizienter nutzen und mehr Termine anbieten können“. Grundsätzlich sei die Terminvergabe eine klare Verbesserung im Vergleich zum Wartenummernsystem. Nichtsdestotrotz mangle es an Kapazitäten: Damit jeder Münchner innerhalb von zwei, drei Wochen zu seinem Wunschtermin komme, „bräuchten wir erheblich mehr Kapazitäten – mehr Bürgerbüro-Standorte und entsprechend mehr Personal“, so Böhle. 

D. Schmitt

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