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Vor 40 Jahren in Pasing gegründet: „Lauche & Maas“ war Deutschlands erster reiner Outdoor-Laden. Nun droht das Aus.

Kult-Outdoor-Ausrüster mit Problemen

Münchner Kult-Outdoor-Ausrüster vor dem Aus: So geht es nun weiter

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Nach dem überraschenden Tod von Gerhard Lauch im Februar steht der Münchner Kult-Outdoor-Ausrüster vor dem Aus.

München - „Es tut mir sehr leid für die Kunden“, sagt Wolfgang Maas (66), „aber uns sind rechtlich die Hände gebunden.“ Nach dem überraschenden Tod seines Geschäftspartners und Schulfreunds Gerhard Lauche († 66) im Februar hat Maas im März einen Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für den gemeinsamen Münchner Kult-Outdoor-Ausrüster „Lauche & Maas“ gestellt. Seitdem können Kunden in den Geschäften in Pasing und Sendling weiterhin einkaufen – aber keine Gutscheine mehr einlösen. Auf einem den Kunden ausgehändigten Schreiben steht der Grund: das laufende Insolvenzantragsverfahren. Die Kunden werden gebeten, ihre Anschrift per E-Mail an den vorläufigen Insolvenzverwalter zu schicken. Dessen Sprecher Sebastian Brunner bestätigt dieses Vorgehen. „Das ist gesetzlich so geregelt.“ Es sei der Auftrag des gerichtlich bestellten Insolvenzverwalters, das Vermögen zu sichern und zu erhalten. Der Verkauf dürfe weiterlaufen, dadurch kämen weitere Erlöse herein, nicht aber durch das Einlösen von Gutscheinen. Wenn das Insolvenzverfahren einmal eröffnet sei, würden die Gläubiger bedient.

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Die Erfahrung von Verbraucherzentralen aber zeigt: Dass Kunden im Endeffekt ihr Geld wiederbekommen, ist unwahrscheinlich. Wenn es später um das Bedienen der Gläubiger gehe, seien einzelne Kunden meist nachrangige Gläubiger, sagt Juristin Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg.

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Ob es für Lauche & Maas Rettung gibt, ist bislang unklar. Bis Ende April will der vorläufige Insolvenzverwalter bekanntgeben, ob es einen Investor gibt. 

Ramona Weise

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