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Über 23.000 Teilnehmer nahmen den München-Marathon auf sich.

Strecke auch für Profis interessant

München im Marathon-Fieber: Befürchtetes Chaos bleibt aus

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Um 10 Uhr fiel am Sonntagmorgen im Olympiapark der Startschuss für den 33. München-Marathon und damit die viertgrößte Marathon-Veranstaltung ganz Deutschlands.

München - Über 23.000 Teilnehmer und 80.000 Zuschauer nutzten die traumhaften Bedingungen am Wochenende. Strahlenden Sonnenschein und 23 Grad gab’s für den Start in die exakt 42,195 Kilometer. Für einige Sportler war es der Lauf des Lebens.

Die Münchner Strecke weist kaum einen Höhenunterschied auf – deshalb ist der München-Marathon einer der schnellsten der Welt. Das macht Bayern auch für Profi-Läufer auf ihrer Jagd nach Rekorden interessant. 

Und schön ist es auch: Es ging vorbei an malerischen Ecken – von Schwabing über die Altstadt durch die Au und Bogenhausen, dazwischen Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, die Residenz, die Staatsoper, die Pinakotheken und das Siegestor. 

Befürchtetes Chaos bleibt aus

Bei den Herren gewann einer der Favoriten, Andreas Straßner aus Düsseldorf, mit einer Zeit von 2 Stunden und 28 Minuten. Es folgte der Amerikaner T-Roy Brown (2:31:39). Den dritten Platz belegte der Passauer Maxim Fuchs (2:35:09). Aus Passau kam auch Susanne Schreindl, die Siegerin (2:49:40) bei den Damen wurde. Sie setzte sich vor der Schweizerin Maren Tritschler (2:52:29) und Vorjahressiegerin Bianca Meyer (2:56:04) aus München durch. 

Neben dem Marathon-Lauf gab es auch eine Staffel, einen 10-Kilometer-Lauf sowie einen Halbmarathon. Nicht so ernst ging es am Tag zuvor beim traditionellen Trachtenlauf durch den Olympiapark zu, an dem 600 Menschen in Dirndl und Lederhosn teilnahmen. Glücklicherweise blieb das befürchtete Chaos wegen Landtagswahl und Straßensperrungen aus.

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