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Ausgezeichnet: Christiane Mühlbauer (2.v.l.) und Thomas Fritzmeier (3.v.r.).

Ausgezeichnet

Merkur-Redakteure gewinnen Wächterpreis und Veltins-Lokalsport-Preis

Zwei Kollegen unseres Hauses dürfen stolz auf sich sein: Christiane Mühlbauer für ihre Investigativ-Recherche „Eine schmutzige Geschichte“ und Thomas Fritzmeier für eine völlig neue Form der Lokalsport-Berichterstattung - dem Sportfutzi. Hier ihre Arbeit zum Nachlesen.

München – Ausgezeichnete Lokalberichte in den Heimatzeitungen des Münchner Merkur: Christiane Mühlbauer (43), Lokalredakteurin des Tölzer Kurier, und ihr Kollege Thomas Fritzmeier (34) von den Schongauer Nachrichten haben jeweils einen Journalisten-Preis für ihre Arbeit erhalten. Christiane Mühlbauer erhielt den mit 6000 Euro dotierten zweiten Platz des renommierten Wächterpreises der Tagespresse. 

Veronika Ahn-Tauchnitz (links), Lokalchefin des Tölzer Kurier, freut sich mit Christiane Mühlbauer für den Wächterpreis.

Die Tölzer Lokalredakteurin hat in einer aufwendigen Recherche die Hintergründe der Kostenexplosion beim Betrieb einer kommunalen Kläranlage recherchiert, in die die Gemeinden Benediktbeuern, Bichl und Sindelsdorf ihr Abwasser einleiten. Christiane Mühlbauer hat dabei schlampige Arbeit sowie mangelnde Kontrolle von Verwaltung und übergeordneten Behörden offengelegt. „Zu den Folgen der Veröffentlichung gehörte die Revision dieser Praxis und die Senkung beziehungsweise die Rückführung von Abwassergebühren" , heißt es zur Begründung. 

Hier die Geschichte in voller Länge zum Nachlesen.

Der erste Platz des Wächterpreises geht an Hannes Grassegger und Till Krause von der Süddeutschen Zeitung für ihre Recherche zum Umgang von Facebook mit drastischen Videos und Bildern. Mit dem dritten Preis wurde Frank Lahme vom Westfälschen Anzeiger geehrt. Die Zeitung gehört ebenso wie der Münchner Merkur zur Verlagsgruppe Ippen. 

Thomas Fritzmeier (links mit Rahmen in der Hand) und Gymnasiast Max Edinger (rechts neben ihm) erhielten in Berlin den Veltins-Lokalsportpreis.

Der Veltins-Lokalsport-Preis 2018 in der Kategorie „Strategie" wurde in Berlin an Lokalsportredakteur Thomas Fritzmeier von den Schongauer Nachrichten überreicht. In seiner Serie „Sportfutzi“ porträtiert Fritzmeier Lokalsportler und ihre Sportart. Das Serienkonzept wurde auf Grundlage von konkreten Wünschen der Jugendlichen aus der Region aufgebaut. Neben Thomas Fritzmeier ist Max Edinger (17), Schüler am Welfengymnasium Schongau, Teil des Sportfutzi-Teams, was die Jury als besondere medienpädagogische Note des Beitrags bewertet.

Hier die schönsten Ausgaben zum Nachlesen: Ein Interview zweier Freunde, die auf dem Eis harte Gegner sinddas etwas andere Porträt eines Eishockey-Profis und exotische Sommer-Sportarten, die sie garantiert noch nicht kennen.

Alle Sportfutzi-Geschichten finden Sie online nur bei uns zum Nachlesen.

„Trotz der Orientierung an einer sehr jungen Leserschaft wirkt der Sportfutzi generationsübergreifend, indem er es schafft, die Inhalte stark an den Menschen heranzubringen“, heißt es in der Laudatio. Fritzmeier hatte bereits 2016 zusammen mit seiner Kollegin Kathrin Brack den Lokalsportpreis für ihr „Spiel des Jahres“ erhalten. 

Bernd Ernemann

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