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„Ich habe sie wahnsinnig geliebt - immer noch“, sagt der Kroate über seine Ehefrau.

Unglaubliche Tat nach 25 Jahren Ehe

Bluttat in Harlaching: Angeklagter gesteht Mord und verrät gruseliges Detail - jetzt ist Urteil gefallen

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Nach der unglaublichen Bluttat in Harlaching gestand der Angeklagte nun vor Gericht, seine eigene Frau nach 25 Jahren Ehe erstochen zu haben. Ihm droht nun lebenslange Haft. 

Update, 9.12.2018: Ein 21-Jähriger ist in Köln in seinem Auto durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Der oder die Täter befinden sich auf der Flucht.

Update, 9.12.2018: Eine seit einer Woche vermisste Backpackerin aus Großbritannien ist in Neuseeland tot aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Ein Bekannter wurde festgenommen.

44-Jähriger wegen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt

Update, 16.11.2018: Weil er seine Ehefrau auf offener Straße erstochen hat, muss ein 44-Jähriger lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht München I verurteilte den Mann am Freitag wegen Mordes und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Kroate die 43-Jährige im November 2017 mit 24 Messerstichen in Rücken, Brust und Hals tötete, nachdem diese sich von ihm getrennt hatte.

Meldung vom 15.10.2018:

München - Josip B. faltet die Hände und senkt seinen Blick. „Ich habe sie wahnsinnig geliebt - immer noch“, sagt der Kroate über seine Ehefrau Marina. Am Landgericht gestand er am Montag, dass er sie im November 2017 brutal ermordet hat. Mit 16 Messerstichen - mitten in Harlaching. Es ist das schreckliche Ende einer 25-jährigen Ehe! 

Tödliche Messer-Attacke in Harlaching: Josip B. hörte Stimme seiner Mutter

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der Schweißer heimtückisch gehandelt hat. Vor Gericht erklärte B. am Montag, dass er Stimmen höre. Unter anderem die Stimme seiner Mutter, die ihm eingeredet habe, seine Frau betrüge ihn und er solle sie verlassen. „Ich war eifersüchtig auf einen Schwager meiner Ehefrau gewesen“, sagte B. Mit ihm hatte Marina B. gearbeitet. „Nun höre ich auch die Stimme meiner toten Frau - und weiß, dass sie mich nicht betrogen hat.“ Zu den genauen Umständen der Tat wollte er sich nicht äußern. 

Vor Gericht gab er aber zu, dass er alkoholsüchtig ist. Laut Anklage gab es bei dem Ehepaar deshalb schon länger Streit, weil Josip B. oft gewalttätig wurde. Marina B. habe ihn mehrfach verlassen wollen und nahm 2016 in München eine Putzstelle an. Ihr Mann folgte ihr. Als er eines Abends wieder betrunken nach Hause kam, warf sie ihn raus und legte ihm Geld für das Busticket nach Kroatien hin. Er aber folgte ihr mit einem Küchenmesser in der Tasche  unauffällig zur U-Bahn und stach von hinten zu. Erst in den Rücken, dann zehnmal in den Brustkorb und zweimal in den Hals. „Wir werden gemeinsam zum Grab gehen“, soll er gesagt haben. Nun droht Josip B. lebenslange Haft. Das Urteil soll im November fallen. 

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