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Normalität wird‘s in Sachen Müllabfuhr erst in einigen Wochen wieder geben. (Symbolbild)

Mülltonnen bleiben stehen

Müllabfuhr: Normalität erst in einigen Wochen

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Der AWM bittet um Verständnis dafür, dass wegen des Warnstreiks viele Tonnen stehen bleiben. Die nächsten Leerung gibt es erst zum nächsten turnusmäßigen Termin.

München - Wegen des gestrigen Warnstreiks, an dem auch Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) teilgenommen haben, sind knapp 90 Prozent der Münchner Restmüll-, Papier- und Biotonnen, die normalerweise dienstags geleert würden, stehen geblieben. „Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis, wenn der AWM Tonnenleerungen nicht zeitnah aufholen kann“, sagte Michaela Jüngling, stellvertretende Zweite Werkleiterin des AWM.

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Täglich leere der AWM mehr als 57 000 Müllbehälter, das seien gut 220 Lkw-Ladungen. Da dieses Pensum jeden Tag anfalle, könne die ausgefallene Leistung eines ganzen Tages nicht innerhalb einiger Tage wieder aufgeholt werden. „Es wird einige Wochen dauern, bis wir wieder zur Normalität zurückkehren können“, so Jüngling. Aufgrund des Streikrechts sei es außerdem verboten, Überstunden anzuordnen. „Im Allgemeinen werden die Tonnen dann erst bei der nächsten turnusmäßigen Leerung angefahren“, erklärte Jüngling. Der AWM werde dann den entstandenen Zusatzmüll kostenlos mitnehmen. Sinnvoll sei, den zusätzlichen Restmüll in reißfeste 70- oder 80-Liter-Säcke zu verpacken und dafür zu sorgen, dass der Abfall frei zugänglich ist.

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Das AWM-Info-Center ist unter der Telefonnummer 089/23 39 62 00 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr zu erreichen.

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