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Teilen übriggebliebene Lebensmittel: Kerstin Barth (l.) und Tatjana Cardiano haben sich über ein Nachbarschaftnetzwerk im Internet kennengelernt

München 2040 - Die Stadt der Zukunft

Sharing - der neue Trend: So teilt München

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Teilen statt Kaufen. Der US-Soziologe Jeremy Rifkin traut der „Sharing-Ökonomie“ sogar zu, den Kapitalismus zu stürzen. Doch ist Teilen wirklich sozialer? Wir haben mit einem Experten gesprochen - und mit Münchnern, die schon jetzt Wohnraum, Essen oder sogar den Hund teilen.

Immer mehr Menschen ziehen nach München. Da fragt man sich: Wie sieht die Stadt 2040 aus? Heute geht es um einen großen Trend: Teilen statt Kaufen. Der US-Soziologe Jeremy Rifkin traut der „Sharing-Ökonomie“ sogar zu, den Kapitalismus zu stürzen. Doch ist Teilen wirklich sozialer – und wo wird es sich bei uns durchsetzen? Lesen Sie, was ein Experte sagt – und was Münchner schon jetzt teilen.

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Hund

Egal wo Hanni entlang hoppelt: Sie erntet immer ein paar „Ohhh“-Seufzer oder „Ach wie süß“-Ausrufe. Doch der Weg in Hannis Herz führt nicht über Komplimente. Sondern über ganz viel Kraulen.

Außer dieser Leidenschaft ist die siebenjährige Bolonka-Hündin, Typ Mini-Teddybär, unkompliziert, erklärt Frauchen Gabriele K. Die 60-jährige Münchnerin ist eine Frau, die keine Angst vor Neuem hat. Und deswegen hat sie sich mit Hanni auf sogenannten Dogsharing-Plattformen angemeldet.

Das sind Internet-Netzwerke, die zweierlei Typen von Menschen verbinden. Einmal die, die einen Hund haben, sich aber nicht immer um ihn kümmern können. Und dann die, die gerne einen Hund hätten, sich aber keinen anschaffen können oder wollen.

Dogsharing liegt in den USA und Großbritannien seit einigen Jahren im Trend. In Deutschland ist das Hunde-Teilen noch eine Nische. Doch die Zielgruppe alleine in München ist riesig. Die Zahl der gemeldeten Hunde steigt von Jahr zu Jahr: waren es 2012 noch rund 31 800 Zamperl, stieg die Zahl 2016 auf 35 200 – und 2017 auf einen Rekordwert von 36 347 Hunden nach vorläufigen Angaben der Stadt.

Gabriele K. (li.) mit tz-Reporterin Ramona Weise und Hündin Hanni

Gabriele K. wurde im Herbst 2016 zur Hunde-Mama, als ihre Mutter an Demenz erkrankte und ins Heim zog. Um ihre Hanni konnte die alte Dame sich nicht mehr kümmern. Problem: Gabriele K. und ihr Mann möchten den Vorruhestand gerne für Reisen nutzen. Und da kann der Hund nur schlecht mit. „Wir waren etwa in Namibia. Das wäre zu anstrengend für Hanni gewesen.“ Die erwachsenen Kinder der Patchwork-Familie haben teils eine Tierhaarallergie und arbeiten viel. Eine gute Freundin springt ab und zu ein, kann aber nicht immer.

Und deswegen dachte sich Gabriele K., dass sie sich jemand zum Hund-Teilen sucht. Der Deutsche Tierschutzbund steht dem Trend zwiegespalten gegenüber. „Hunde sind soziale Lebewesen“, sagt Sprecherin Lea Schmitz. „Aus diesem Grund sind häufig wechselnde Bezugspersonen problematisch.“ Dogsharing dürfe nicht zu Lasten des betreffenden Hundes gehen. Jedoch könne es in Ausnahmefällen eine Möglichkeit sein, ein Tier gut betreut zu wissen: etwa für halbtags Berufstätige.

Dabei sei es wichtig, dass es eine feste zweite Person gebe, an die der Hund gewöhnt werde. „Ein Besitzer muss klar definiert werden und zum Wohl des Tieres auch vertraglich festgelegt sein“, so Schmitz.

Das ist auch für Haftungsfragen wichtig: Der Tierhalter haftet bei durch den Hund herbeigeführten Schäden auch ohne eigenes Verschulden. Diese Haftung tritt auch ein, wenn ein Bekannter auf ein Tier aus Gefälligkeit ohne Vertrag aufpasst. Ein vertraglich festgelegter Tierhüter wiederum haftet nur, wenn er das Tier nicht richtig beaufsichtigt hat.

Gabriele K. wünscht sich für ihre Hanni keine wechselnden Bezugspersonen. Sondern etwa eine Familie aus der Nähe, bei der sie ab und zu ein Wochenende lang oder bei größeren Reisen auch mal länger in guten Händen ist. Hanni soll sich langsam an die Person gewöhnen.

Dabei ist Ehrlichkeit wichtig, findet die 60-Jährige. Und dazu gehört auch, dass Hanni beim Fressen eine kleine Diva ist. „Sie mag nicht alles und manchmal muss ich sie ans Fressen immer wieder erinnern“, sagt Gabriele K. Ansonsten ist die Hündin pflegeleicht – und schlummert auch mal tiefenentspannt den ganzen Vormittag lang.

Essen

„Schau mal, was du gebrauchen kannst“, sagt Kerstin Barth (43). Dann zieht sie ein Brot, zwei Paprika und den neuesten Schrei – kalter Kaffee in der Flasche – aus dem Rucksack. Barth ist dagegen, dass Lebensmittel weggeworfen werden. Deswegen ist sie Food-Sharerin geworden, sie teilt und verteilt übrig gebliebenes Essen. Heute bringt Barth Tatjana Cardiano (48) ein paar Errungenschaften vorbei.

Die beiden Frauen wohnen nicht weit voneinander entfernt, in Alt-Sendling. Doch kennengelernt hätten sich Barth, Sozialpädagogin, und Cardiano, Stiftungsmanagerin, wahrscheinlich trotzdem nicht, hätten sie sich nicht beide bei ­nebenan.de angemeldet.

Teilen übriggebliebene Lebensmittel: Kerstin Barth (l.) und Tatjana Cardiano haben sich über ein Nachbarschaftnetzwerk im Internet kennengelernt

Das ist ein Nachbarschaftsnetzwerk im Internet, in dem Nutzer sich für ihr Viertel registrieren. Anders als etwa bei Facebook müssen sie zum Beispiel über den Personalausweis beweisen, dass sie auch tatsächlich in der Nachbarschaft wohnen. Oder sie bekommen einen Zettel mit einem Zugangscode in den Briefkasten, so wie es bei Tatjana Cardiano war.

Klar: Ganz sicher sein kann sich trotzdem niemand, wer ein Profil in dem Netzwerk erstellt hat. „Aber es fällt auf, dass nur Menschen mit Klarnamen auf nebenan.de unterwegs sind“, sagt Tatjana Cardiano. Sie rief dort mit ihrer Frau Anfang 2017 eine Gruppe für einen Regenbogenstammtisch ins Leben. Kerstin Barth wurde Mitglied und ist seither bei den regelmäßigen Treffen dabei.

Beide Frauen sind sich einig: Die Online-Kontakte ersetzen nicht die Kontakte im wahren Leben. Aber das Netzwerk kann eine Starthilfe sein, um sich in der Nachbarschaft kennenzulernen. „Die Münchner kamen mir am Anfang harsch vor“, sagt die Nordrhein-Westfälin Tatjana. Deswegen hatte sie zunächst vor allem Freunde aus ihrer Heimat. „Jetzt sind auch einige gebürtige Bayern in meinem Freundeskreis.“

Kerstin stellt ihre Lebensmittel manchmal im Netzwerk ein, Tatjana hat beispielsweise schon mehrmals Katzen von Nachbarn gesittet. Kostenlos. Dafür hat eine Nachbarin auch mal auf ihren Kater Limone und Katze Luba aufgepasst. Kerstin wiederum hat schon mal ihre Hunde mit zu Tatjana gebracht. Damit die und die Katzen sich aneinander gewöhnen.

„Das Netzwerk hilft, nach speziellen Interessen zu suchen“, sagt Kerstin Barth. Etwa Wander-, Lauf- oder Eltern-Kind-Gruppen. Beide Frauen haben eine Erfahrung gemacht: „Die Gruppen funktionieren nur, wenn es einen engagierten Organisator gibt, der dranbleibt“.

Manchmal geht Nachbarschaftshilfe auch ganz einfach: etwa als Barth bei nebenan.de sah, dass ein Nachbar verzweifelt nach kleinen Bau-Teilen von Ikea suchte. Sie selbst hatte noch welche daheim. „Ich habe ihm geschrieben – und er hat sich die Fahrt zum Möbelhaus gespart.“

„Das Netzwerk hilft auch, Einsamkeit zu bekämpfen“

Ina Brunk (34) hat im Jahr 2015 mit fünf Mitstreitern das Nachbarschafts-Netzwerk nebenan.de gegründet. Bundesweit hat es eine halbe Million Mitglieder, in München um die 60 000 Nutzer.

Frau Brunk, Kritiker von Nachbarschafts-Netzwerken sagen, diese seien nur ein besseres Ebay.

Ina Brunk: Wir haben auch einen Marktplatz, das stimmt. Wir wollen den Nutzern auch nicht vorschreiben, wie sie nebenan.de nutzen sollen. Jedoch ist es auffällig, dass es den Nutzern mehrheitlich nicht darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen; dann würden sie tatsächlich zu Ebay gehen. Sondern darum, möglichst kurze Wege zu haben. Viele schreiben auch, dass sie die Gegenstände sogar verschenken würden, solange sie in der Nachbarschaft bleiben. Eine soziale Komponente ist also meist gegeben.

Versuchen Sie die Nutzer auch anzuleiten?

Brunk: Wir posten auf unserem Blog zur Plattform schöne Geschichten, was in anderen Nachbarschaften so geschieht. Nachbarn gehen beispielsweise zusammen zum Nordic Walking oder machen gemeinsam Handarbeiten. Was ich auch sehr schön finde: Ein Nachbar, der einer älteren Dame regelmäßig bei Besorgungen hilft, hat über die Plattform nach Mitstreitern gesucht.

Sind die Deutschen sozialer als oft angenommen?

Brunk: Auf jeden Fall. Einer meiner Mitgründer ist auf die Idee zu dem Netzwerk gekommen, weil er mit seiner Frau und den Kindern in eine neue Nachbarschaft gezogen ist. Doch auch nach Monaten hatte er das Gefühl, fremd zu sein. Das geht vielen Menschen so. Einsamkeit zu bekämpfen, wird in Zukunft immer wichtiger. Nachbarschaft ist ein soziales Gut. Es ist wichtig, dass der Einzelne in der Umgebung wieder vermehrt soziale Kontakte knüpft. Das kann er über unser Netzwerk tun und diese Online-Kontakte dann auch in der wirklichen Welt pflegen und ausleben.

In den USA gibt es seit 2011 das Nachbarschaftsnetzwerk „Nextdoor“, das nun auch einen deutschen Ableger gestartet hat. Hatten Sie das amerikanische Netzwerk im Hinterkopf bei der Gründung?

Brunk: Das hatten wir. Auch in Australien oder Südafrika gab es solche Netzwerke schon. Wobei sich die Kulturen unterscheiden. Bei den Amerikanern etwa geht es viel um das Thema Sicherheit: ‚Wer war in meiner Nachbarschaft zu welcher Zeit?‘, ‚Wo kann ich Überwachungskameras kaufen?‘ Solche Fragen beschäftigen dort die Nutzer. In Deutschland sind Nachbarschaften viel bunter und durchmischter als in den USA.

Wie verdienen Sie mit nebenan.de Geld?

Brunk: Momentan noch gar nicht. Wir haben private Investoren, die an uns glauben. Langfristig ist der Plan, lokalen Gewerbebetrieben die Möglichkeit zu geben, gegen einen gewissen Betrag auch auf der Plattform auffindbar zu sein. Denn was uns jetzt schon auffällt: Die Deutschen nutzen die Plattform stark, um sich gegenseitig Dienstleister wie zum Beispiel einen Handwerker oder einen Friseur zu empfehlen.

Wohnen

Die Bewohner sollen Freunde werden – so haben es sich die ­Erbauer der beiden Türme an der Friedenheimer Brücke gewünscht. Deswegen haben sie ihr Wohnprojekt „Friends“ genannt. Jeweils 130 Wohnungen befinden sich in den 53 Meter hohen Türmen, die 2016 fertig wurden. Das Besondere: In den Häusern gibt es viele Flächen, die alle Bewohner gemeinsam nutzen.

„Kein Bauherr hat etwas von ­einem Konzept, das vielleicht in New York oder Hongkong angesagt ist, aber hierzulande auf Ablehnung stößt“, sagt Jürgen Schorn, Geschäftsführer des Friends-Projektvermarkters „Bauwerk Capital“. Man habe deshalb im Vorfeld der Planung ­Experten an einen Tisch geholt und Ideen entwickelt. „Anschließend haben wir Münchner Wohnungs­suchende befragt, welche der Ideen sie in ihrer Wohnung gerne realisiert wissen wollten und welche nicht.“

Die Bewohner von Friends am Hirschgarten teilen sich eine Dachterrasse

Wunsch Nummer eins: ein durchdachtes Stauraum-System, das keinen Platz in der Wohnung wegnimmt. Also wurde im Untergeschoss Platz geschaffen, in dem zum Beispiel die Skiausrüstung gelagert werden kann. Und zwar ohne die übliche Keller-­Atmosphäre, wie Bauwerk betont. Auch einen gemeinsamen Concierge, genannt Keeper, gibt es: Er nimmt auf Wunsch Pakete entgegen, kümmert sich um die Reparatur des Fahrrads oder gießt in der Urlaubssaison Blumen. Auch eine Dachterrasse für alle wünschten sich viele Interessenten, genauso wie einen Fitnessraum und eine ­Küchenlounge zum Teilen. Welche Gemeinschaftsflächen und -services wann verfügbar sind, kann per Handy-App abgefragt werden.

Was aber laut dem Projektentwickler LBBW und Bauwerk auch klar wurde: Nicht alle Sharing-Ideen sind in der Realität tatsächlich erwünscht. So interessierten sich die wenigsten Wohnungssuchenden für einen Werkstattraum und eine Raucher- oder Kino-Lounge. Auch gemeinsames Garteln war ihnen nicht so wichtig.

Das Wohnen in diesem Pionier-Projekt war den Interessenten jedenfalls einiges wert. Wer zu den „Friends“ gehören wollte, musste für eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung (78 Quadratmeter) 719 000 Euro hinblättern. 91 Quadratmeter im zwölften Stock ­kosteten 909 000 Euro. „Das Friends liegt selbst für München im sehr guten Segment, nicht lediglich im guten Segment“, sagt Professor Stephan Kippes vom Immobilienverband Deutschland Süd (IVD).

Bei Wohnprojekten, die für Normalerverdiener eher erschwinglich sind, ist der Sharing-Gedanke oft eher rudimentär angelegt. „Zum Beispiel in Form von gemeinsamen Trockenräumen, die es schon immer gab.“ Aber auch hier gibt es schon fortschrittliche Ideen: zum Beispiel geteilte Zimmer, die alle Bewohner etwa für Verwandten-Besuche reservieren können.

Die Friends-Macher haben schon neue Pläne: Auf dem Gelände der ehemaligen Kuvertfabrik in Pasing wollen sie 160 Wohnungen errichten, ebenfalls mit geteilten Flächen. Preisrahmen: noch unklar.

Das sagt ein Experte zum Teil-Trend

Professor Martin Spann (45) forscht zum Thema „Sharing Economy“. Er ist Direktor am Institut für Electronic Commerce und digitale Märkte der LMU.

Herr Spann, seit wann gibt es den Trend zum Teilen?

Martin Spann: Die Grundidee ist nicht neu. Das gab es schon immer, dass ich ­jemandem etwas überlasse, das ich gerade nicht brauche. Durch das Internet ist die Idee aber einfacher umsetzbar geworden. Anbieter und Nachfrager können relativ einfach zusammengebracht werden. Das Interesse für das Thema Sharing ist ­dadurch seit sechs oder sieben Jahren gestiegen. Auch durch das Bekanntwerden großer Plattformen wie des Unterkunft-Vermittlers Airbnb.

Sind das Vorboten einer solidarischeren Gesellschaft oder geht es doch nur um wirtschaftliche Interessen?

Spann: Es gibt einen Teil der Sharing-Community, bei dem Soziales im Vordergrund steht. Etwa wenn sich Nachbarn über Plattformen einen Bohrer kostenlos teilen. ­Daneben gibt es aber auch ein ­Geschäftsmodell, das hinter Sharing steht: Als Privatperson kann ich Kosten, die mir entstehen, ­teilen und Einnahmen erzielen. Etwa, wenn ich meine Wohnung für einen kurzen Zeitraum untervermiete.

Werden wir künftig nichts mehr kaufen, sondern alles teilen?

Spann: Das glaube ich nicht. Es wird Felder geben, in denen sich Sharing durchsetzt. Etwa bei Autos, die bei Jüngeren nicht mehr solche Prestigeobjekte wie bei älteren Generationen sind. Sollte es einmal selbstfahrende Autos geben, wird das Teilen auch immer einfacher. Aber es wird selbstverständlich daneben auch weiterhin Dinge geben, die ich kaufe, weil ich sie besitzen möchte. In welchen Bereichen sich Sharing durchsetzt, wird immer erst die Nachfrage zeigen.

Selbst Tchibo bietet nun Kinderkleidung zum Vermieten an.

Spann: Dahinter könnte die Überlegung stehen, neue Kundenbereiche zu erschließen. Die Idee von Kinder-Secondhand-Läden gibt es schon lange. Bei dem Angebot über eine Plattform oder große Kette habe ich als Vater oder Mutter den Vorteil, dass ich mich um den W­eiterverkauf der Kleidung nicht kümmern muss. Ich schicke sie irgendwann einfach wieder zurück.

Sind exotische Trends wie Dog-Sharing etwas für die Zukunft?

Spann: Im Grunde gilt auch hier: Wenn es einen festen zweiten ­Betreuer für den Hund gibt, entspricht das in etwa dem Modell einer Reitbeteiligung bei Pferden, die es auch offline gab. Nun ist die Vermittlung durch das Internet einfacher. Sollte mit Dog-Sharing das kurzweilige Ausleihen eines Hundes gemeint sein, glaube ich nicht, dass sich das in Deutschland durchsetzt. Dagegen dürfte das Verantwortungsgefühl vieler ­Hundehalter sprechen.

Ramona Weise

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