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Der Preisanstieg für Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser in der Region München sind seit 2006 drastisch gestiegen.

Immobilien-Wahnsinn

Irre Preisspanne: So viel teurer sind Häuser in München seit 2006 geworden

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Der Preisanstieg für Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser in der Region München sind seit 2006 drastisch gestiegen. Das hat ganz bestimmte Gründe, wie ein Experte verrät.

München – Die Kaufpreise für Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser in der Region München haben sich seit 2006 zum Teil mehr als verdoppelt. Das zeigen neue Daten des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München, die unserer Zeitung vorliegen. 

Hauptgrund für die Preisexplosion sei mangelndes Angebot, sagte der Geschäftsführer des Verbands, Christian Breu. Eigentlich müssten in der Stadt München und den umliegenden acht Landkreisen jährlich 15 000 Wohnungen neu gebaut werden. 

„Die Zahl der tatsächlich neu entstandenen Wohnungen hält damit seit mehreren Jahren nicht mehr Schritt“, sagte Breu. Diese Zahl sei wohl einmalig nur im vergangenen Jahr erreicht worden, davor waren es im Schnitt 11 500 Wohnungen pro Jahr.

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Weil mehr, nicht weniger gebaut werden müsse, lehnen die Bürgermeister und Landräte das Grünen-Volksbegehren gegen Flächenfraß strikt ab. Nächste Woche soll es dazu einen Beschluss geben.

Am deutlichsten ist es in München

Am deutlichsten fiel der Preisanstieg in München aus, wo Käufer im Vergleich zu 2006 167,9 Prozent mehr für eine Wohnung zahlen müssen – der Preis stieg im Schnitt von 2539 Euro je Quadratmeter auf 6803 Euro. Neubauten sind mit über 7500 Euro noch um einiges teurer. 

Auch in den Landkreisen galoppieren die Preise: Speziell neu gebaute Ein- und Zweifamilienhäuser sind im Landkreis München sogar noch teurer als in der Stadt – der Quadratmeterpreis hat die 8000-Euro-Schallmauer durchbrochen. 

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Nur in drei Landkreisen ist es noch relativ erschwinglich, sich eine Immobilie zuzulegen: Freising, Erding und Landsberg. Im Landkreis Freising zum Beispiel kostet ein neues Ein- oder Zweifamilienhaus nur halb so viel wie im nicht weit entfernten Landkreis München. 

Breu warnt zudem vor einer Immobilienblase für München. Überzogene Preise könnten zu einer „Bereinigung“ führen, ein Preisrückgang um bis zu einem Viertel bis 2023 sei denkbar.

dw

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