Die Stadt will wieder vermehrt darauf achten, dass Park- und Halteverbote beachtet werden.
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Die Stadt will wieder vermehrt darauf achten, dass Park- und Halteverbote beachtet werden.

Stadt kennt keine Gnade mehr

Corona-Schonfrist vorbei: Jetzt geht‘s Münchens Falschparkern an den Kragen

  • Stefanie Wegele
    vonStefanie Wegele
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Die Corona-Schonfrist für Falschparker in München ist vorbei! Die Stadt kontrolliert jetzt Schritt für Schritt wieder mehr. Das kann ziemlich teuer werden.

  • Seit die neue Straßenverkehrsordnung Ende April in Kraft getreten ist, fallen die Strafen auch für Parksünder teurer aus.
  • Während der Corona-Krise wurde der ruhende Verkehr weniger kontrolliert+
  • Doch jetzt will die Stadt wieder härter gegen Falschparker durchgreifen.

München - Seit aus der Ausgangs- eine Kontaktbeschränkung geworden ist, sind auch wieder mehr Autos unterwegs – und damit haben auch die Parkverstöße massiv zugenommen. Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls hat die Kommunale Verkehrsüberwachung den ruhenden Verkehr weniger kontrolliert.

Treffen werden die stärkeren Kontrollen auch viele Pasinger. Seit Kurzem sehen sich Anwohner unter anderem in der Bodenstedt-, Streitberg- und Bärmannstraße sowie Am Nymphenbad mit neuen Haltverbotsschildern konfrontiert. Bislang parkten die Pasinger ihre Fahrzeuge zum Teil mit zwei Rädern auf dem Gehweg an den Straßen. Damit ist jetzt Schluss! Für viele Anwohner ein Problem – denn jetzt finden sie keine Parkplätze mehr. 

„Das war total überfallartig. Von einem auf den anderen Tag dürfen wir nicht mehr dort parken, wo unsere Autos immer standen“, sagt etwa Kai Bednarz (43), der in der Bodenstedtstraße wohnt. „Ich dachte zuerst, wir bekämen Anwohnerparkplätze – gibt es aber nicht. Es haben ja viele keine Garage. Uns wurden etwa 60 Prozent der Parkplätze weggenommen.“

Corona-Schonfrist beendet: Das droht jetzt Falschparkern in München

Laut Kreisverwaltungsreferat (KVR) wurden die Gehwege oft so zugeparkt, dass Menschen mit Rollator oder Kinderwagen nicht mehr durchkamen und auf die Straße ausweichen mussten. Daher hätten sich vermehrt Bürger beim KVR und den Bezirksausschüssen beschwert. In der Folge seien in Abstimmung mit der Polizei die Haltverbotsschilder aufgestellt worden. Werden Verkehrssünder jetzt erwischt, müssen sie zudem tiefer in die Tasche greifen: Denn seit die neue Straßenverkehrsordnung Ende April in Kraft getreten ist, fallen die Strafen vor allem für Parksünder und Raser teurer aus. 

Deutlich mehr zahlen müssen unter anderem Autofahrer, die auf Geh- und Radwegen parken. Statt bisher 15 sind jetzt mindestens 55 Euro fällig. Werden andere behindert oder gefährdet, sind es bis zu 100 Euro, außerdem droht ein Punkt in Flensburg. Gerade erst verschärfte Regeln zu Fahrverboten für Raser will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angesichts von Protesten wieder kippen.

Zum Gärtnerplatz zog es die Feierwütigen in München schon immer - zur Corona-Zeit jetzt aber umso mehr. Die Anwohner sind wegen des Drecks und dem Gestank verärgert.

Da hat sich aber jemand Mühe gegeben: mit einem kuriosen Zettel bringt ein Unbekannter einen Falschparker aus München in Bredouille.

Mit dem Auto ganz oder nur halb auf dem Gehweg parken, behindert nicht nur Fußgänger, sondern ist auch verboten. Doch es wird offenbar gebilligt.

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