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Eine Münchner Firma wurde Opfer von Betrügern. Diese stahlen mehrere zehntausend Euro.

Auf ein Konto in Münster

Münchner Firma wird Opfer von Betrügern: Mehrere zehntausend Euro gestohlen

Eine Münchner Firma wurde Opfer von Betrügern: Unbekannte ließen mehrere zehntausend Euro auf ein Konto überweisen.

München - Eine Münchner Firma wurde Opfer von Betrügern: Im Zeitraum vom 27. August bis zum 9. Oktober nutzten Unbekannt den Zugang für ein persönliches E-Mail-Konto der Firma, um Zahlungen im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro zu veranlassen. 

Das Konto gehörte einer 37-Jährigen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Es wurden Zahlungsanweisungen in ihrem Namen an ihren Vermögensverwalter versendet, der daraufhin insgesamt vier Zahlungen veranlasste. Erst am Dienstag, 9. Oktober, fiel der Betrug auf. Für eine fünfte Zahlung in Höhe von erneut mehreren zehntausend Euro war die telefonische Rücksprache mit der 37-Jährigen nötig. 

Betrug einer Münchner Firma: Bereits im August erster Fall

Die 37-Jährige bemerkte dann außerdem, dass bereits im August eine höhere Summe auf die selbe Weise überwiesen werden sollte. Allerdings kam damals das Geld zurück, weil vermutlich das Empfängerkonto ausgefallen oder gesperrt war. Das Konto gehörte in diesem Fall einem 52-jährigen Mann aus Münster, der jetzt als Zeuge geführt wird. Auf dem Konto befand sich nur noch ein kleinerer vierstelliger Betrag, der gesichert werden konnte. 

Inzwischen wurde auch ein weiterer Geschädigter ermittelt, auf dessen Konto ähnlich hohe Geldeingänge verzeichnet wurden. Zu diesem Fall werden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft in Münster geführt.  

Unbekannte überweisen mehrere zehntausend Euro von Münchner Firma: Staatsanwaltschaft ermittelt

Die überwiesenen Beträge wurden überwiegend am Schalter einer Bank in Münster ausbezahlt. Laut des Kontoauszugs diente das Konto zur üblichen Lebenshaltung mit Lohneingang und Ausgaben. Gegen den Kontoinhaber wurde Anzeige wegen Geldwäsche erstattet. Das Geld konnte allerdings nicht mehr aufgefunden werden. Der Kontoinhaber arbeitete laut Polizei als Finanzagent und überwies die Beiträge ins Ausland.

Bereits im Frühling 2018 hatte ein weiterer Kollege der Münchner Firma Anzeige erstattet. Daher wird davon ausgegangen, dass der Server der Firma bereits vor mehreren Monaten kompromittiert wurde. 

Auch das Bundeskriminalamt (BKA) warnte Firmen erst kürzlich vor Betrügern. Diese würden eine sogenannte „Chef-Masche“ benutzen.

Einen ähnlichen Fall gab es auch in Schwabing. Ein Betrüger nahm dort eine Kita aus.

sch

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