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Johannes Titze (li.) und Benjamin David planen ein schwimmendes Isarflussbad und präsentieren ihre Idee an Ort und Stelle.

Neuer Anlauf 

Sie wollen baden gehen: Isar-Freunde kämpfen für schwimmendes Insel-Bad und sammeln dafür Spenden

Nachdem die Idee eines Flussbades in der Isar aufgrund zu hoher Kosten zunächst gescheitert war, kämpft ein Münchner Verein nun mit einem günstigeren Konzept für den Badespaß im  Fluss. 

Die Hitzewelle läuft durch München: Laut dem Deutschen Wetterdienst knacken die Temperaturen morgen und am Donnerstag jeweils die 34 Grad. Da kann man deutlich ins Schwitzen kommen – wie wär’s da mit einem Sprung in die kühle Isar? Morgen diskutiert der Stadtrat unter anderem über ein Isarflussbad zwischen Corneliusbrücke und Praterwehr. Gerade läuft eine Untersuchung für die Idee, die rund 19 Millionen Euro kosten würde. Es gab deswegen schon deutlich kritische Stimmen – weil das viel Geld für ein reines Sommerprojekt ist. Benjamin David (42) vom Verein Isarlust schlägt deshalb eine Alternative vor: ein schwimmendes Flussbad zwischen Reichenbach- und Ludwigsbrücke. Das Konzept von Ingenieur Johannes Titze (44): Zwei dreieckige Holzplattformen sollen in der Isar installiert werden. Diese könnte man über Rampen erreichen. Vorteil: Die Kosten würden sich laut Projektentwickler auf „nur“ 1,2 Millionen Euro belaufen, die Inseln könnte man auch anderswo einsetzen – und sie passen sich dem Wasserstand an, könnten also das ganze Jahr über bei jedem Wasserstand bleiben. In einem Antrag bittet David den Stadtrat jetzt, die bisherigen Untersuchungen zurückzustellen, um stattdessen seine Variante zu prüfen. „Sollte unser Projekt beim Stadtrat nicht ankommen, bleiben wir trotzdem dran!“, so David. Er würde sich dann direkt an die Stadtverwaltung wenden und seine Idee prüfen lassen. David und Co. planen eine Finanzierung über Crowdfunding. Heißt: Jeder Flussbad-Freund kann für das Projekt spenden.

Laura Felbinger

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Hier erfahren Sie alle Details über die schwimmenden Dreiecke in der Isar, die als mobile Badeinseln nur ein Zehntel dessen kosten, was die Errichtung eines fest verbauten Isarflussbades veranschlagen würde.

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