Am Sendlinger Tor gibt es das Angebot bereits.

Stadt baut Netz aus

Hier gibt es künftig freies WLAN

Seit Juni 2013 gibt es in München kostenloses WLAN an vier öffentlichen Plätzen. Jetzt wird kräftig ausgebaut. Zehn neue Standorte kommen hinzu.

 

München braucht mehr Gratis-Internet an öffentlichen Plätzen, das hat der Stadtrat im vergangenen April einstimmig beschlossen. Bürger und Touristen können sich mit ihren Smartphones und Tablet-PCs seit Juni 2013 an vier Orten – Marienplatz, Odeonsplatz, Stachus und Sendlinger Tor – in das kostenlose „M-WLAN“ einwählen. Nun vermelden die Stadtwerke als technischer Partner des Projekts, dass sie zehn neue Standorte eingerichtet haben: Orleansplatz, Thierschplatz (Lehel), Harras, Münchner Freiheit, Marienhof, Wettersteinplatz, Giesinger Bahnhofsplatz, Rotkreuzplatz, Neuperlach Zentrum (PEP) sowie das Deutsche Museum sind nun für alle gerüstet, die auch unterwegs nicht aufs Internet verzichten wollen. Die Einwahl funktioniert denkbar einfach: Der Nutzer muss auf seinem internetfähigen Smartphone, Tablet-PC oder Laptop das verfügbare Netzwerk „M-WLAN Free Wifi“ auswählen und den Nutzungsbedingungen zustimmen – schon ist er verbunden. Er muss weder Namen noch Kontonummer preisgeben und braucht sich auch kein Passwort zu merken. Das Gratis-Internet steht dann unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung. Nach 60 Minuten erfolgt allerdings eine automatische Trennung, man kann sich jedoch sofort erneut einwählen. Um Missbrauch vorzubeugen, verhindern Filter den Zugriff auf Seiten mit pornografischen und rechtsradikalen Inhalten. Bald soll das M-WLAN für regelmäßige Nutzer noch komfortabler werden: Sie sollen sich künftig auch registrieren können. Sobald die Anmeldedaten einmal hinterlegt sind, können sich die Geräte an den jeweiligen Plätzen automatisch mit dem Netz verbinden. Der Nutzer muss nicht jedes Mal aufs Neue die Vereinbarungen bestätigen. 400 000 Euro hat die Stadt für den Ausbau des Gratis-Netzes bisher eingeplant. Bis Ende 2017 sollen zu den nun 14 Plätzen noch elf weitere hinzukommen. „Erschlossen werden sollen weitere attraktive Innenstadtstandorte wie zum Beispiel Gärtnerplatz und Viktualienmarkt“, schreiben die Stadtwerke. Darüber hinaus ist angedacht, städtische und stadtnahe Einrichtungen in das W-LAN-Modell mit aufzunehmen. Die Wartezeit im Kreisverwaltungsreferat könnten sich die Bürger dann mit Surfen im Internet vertreiben. Auch Stadtsparkassen und der Olympiapark stehen zur Debatte. Von den Grünen kam zudem bereits der Vorschlag, das WLAN auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln zugänglich zu machen. Neben der Stadt bietet auch Kabel Deutschland WLAN-„Hotspots“ an. Bei den etwa 100 Standorten ist die Nutzung jedoch nur eine halbe Stunde lang gratis.

Von Janina Ventker

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