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Zuletzt hatte die Stadt 2016 die Preise angepasst, nun wird Taxifahren in München erneut teurer.

Kommission vollzieht Preiserhöhung

Nächster Inflationsschock: Taxi-Fahren in München wieder teurer

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Wer regelmäßig Fahrten mit dem Taxi unternimmt, der muss in München künftig tiefer in den Geldbeutel greifen. Aber: Je weiter man fährt, umso günstiger wird es.

München - Sind Sie öfter mal mit dem Taxi unterwegs? Dann müssen Sie bald tiefer in die Tasche greifen. Die Stadt erhöht nämlich die Preise! Die Grundgebühr bleibt gleich, die Tarife für Einzelfahrten werden aber angehoben. Die Änderungen sollen zum 1. März in Kraft treten, der Stadtrat muss am nächsten Dienstag nur noch zustimmen.

Taxis in München sind Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs. Also im Grunde wie U-Bahn, Bus und Tram der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Und wie dort auch bestimmen Politik und Behörden die Fahrpreise. In der Landeshauptstadt gibt es dazu die Taxikommission – mit Vertretern der Verwaltung des Taxigewerbes und der Politik. Und eben jenes Gremium hat nun entschieden, die Preise für Fahrten anzuheben. 

Kommissions-Chef, CSU-Stadtrat Sebastian Schall, sagte uns: „Die Grundgebühr von 3,70 Euro bleibt unverändert, das halte ich für gut. Die Preise für Einzelfahrten steigen moderat. Und umso weiter man fährt, desto günstiger wird der Kilometerpreis.“ 

Taxipreise München: „Wir hätten alle gern mehr Geld, aber...“

Die Taxler hätten sich eine höhere Steigerung gewünscht, können aber mit dem Kompromiss leben. „Wir sind zwiegespalten“, so der Chef der Taxi eG München, Frank Kuhle. „Wir hätten alle gern mehr Geld, aber Taxiverkehr ist öffentlicher Verkehr, daher muss die Politik drauf schauen, dass der Bürger das auch bezahlen kann.“ 

Zuletzt hatte die Stadt 2016 die Preise angepasst. Kommissions-Mitglied, Stadtrat Christian Vorländer (SPD) sagte uns: „Wir erhöhen einzelne Punkte sehr maßvoll, wichtig war, dass die Grundgebühr gleich bleibt.“ Die Erhöhung sei gerechtfertigt im „Hinblick auf die Umsatz- und Kostenentwicklung.“ 

Lesen Sie auch: Männer wollen Taxler prellen - doch mit seiner Spürnase haben sie nicht gerechnet

Sascha Karowski

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