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Bereits am 22. März hatte Verdi in München zu einem Streik im öffentlichen Dienst aufgerufen.

Verdi fordert Gehaltserhöhung

Nächster Kita-Streik steht an: Das müssen Eltern jetzt wissen

In vielen Kitas hängen bereits Zettel, auf denen die Eltern informiert werden: Am Dienstag, 10. April, steht der nächste Warnstreik an – wieder bleiben zahlreiche städtische Kindertages-Einrichtungen dicht!

München - Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit erneut zur Arbeitsniederlegung im öffentlichen Dienst aufgerufen.

Schon am 22. März haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ihre Arbeit niedergelegt und somit für viel Aufruhr gesorgt. In München gingen mehr als 3000 Angestellte auf die Straße, 209 der 430 städtischen Kitas blieben geschlossen. Jetzt, knapp drei Wochen später, müssen Eltern wieder sehen, wie sie ihre Kinder unterbringen.

Eltern sollten sich bei den Einrichtungen informieren

Wie viele Kitas diesmal betroffen sind, lässt sich laut Bildungsreferat erst kurzfristig absehen (Infos auf www.muenchen.de/kita). Eltern sollten sich bei den Einrichtungen informieren, ob sie vom Streik betroffen sind. Sowohl die Besuchsgebühren als auch das Verpflegungsgeld können für den Streiktag erstattet werden.

Laut dem Münchner Verdi-Geschäftsführer Heinrich Birner hat bisher nur das Kita-Personal beschlossen, sich erneut am Warnstreik zu beteiligen. Aufgerufen sind alle Tarifbeschäftigten bei der Landeshauptstadt München. Welche Unternehmen sich darüber hinaus am Streik beteiligen, wird am Freitag bekannt gegeben.

Verdi fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen. Arbeitgeber lehnten das bislang ab. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April angesetzt.

mm/tz

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