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Ultimatum läuft aus

Obike-Ärger geht weiter: Jetzt denkt die Stadt über einen drastischen Schritt nach

Für Obike läuft das Ultimatum der Behörden aus: Wenn sich das Unternehmen nicht meldet, wird die Stadt München mit härteren Maßnahmen vorgehen. 

München- Die sogenannten Obikes (Leihfahrräder eines Unternehmens mit Sitz in Singapur)sorgen in München und in anderen Städten schon lange für Probleme: Die Räder, die das Unternehmen in München zur Verfügung stellte, wurden häufig zur Zielscheibe von Vandalismus und standen im Weg. 

Die Straßenverkehrsbehörde hat daraufhin ein Anhörungsverfahren eingeleitet, auf das Obike bis Montag reagieren konnte. Da das Unternehmen diese Frist nicht eingehalten hat, gibt die Stadt dem Unternehmen noch bis Dienstagvormittag Zeit, bevor härtere Maßnahmen ergriffen werden. „Dann werden wir versuchen, mit juristischen Schritten dagegen vorzugehen“, sagte Lukas Raffl von der zuständigen Stabstelle Radverkehr der Bild.

Obike ist pleite, entsorge bislang nur wenige der beschädigten Fahrräder und ist nicht zu erreichen. Schon im Juli äußerte der Fahrradbeauftragte der Stadt München, Florian Paul, seinen Unmut darüber: "Das ist ein großes Ärgernis. Wir versuchen, seit Wochen und Monaten bei Obike jemanden zu erreichen, der sich um die Entfernung der Räder kümmert." 

js

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