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Attraktives München: Schön und wirtschaftlich stark - das zieht viele Menschen an.

Boomtown 

Pendler-Wahnsinn: 400.000 kommen täglich nach München - und es werden immer mehr

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Münchens Prosperität macht die Stadt bei Arbeitnehmern attraktiv - Hunderttausende kommen täglich in die Isarmetropole und mit ihnen auch viele Autos. 

München boomt – mit allen Vorteilen und Schattenseiten... Es gibt viele Arbeitsplätze, aber immer weniger Platz in der Stadt. Die Menschen sind genervt von Dauerstau und überfüllten Verkehrsmitteln. 300 000 neue Einwohner kamen seit dem Jahr 2000 hinzu. Dass München langsam aus den Angeln kippt, zeigt eine aktuelle Statistik der Stadt zur Entwicklung am Arbeitsmarkt, zur Zahl der Pendler und zum Fahrzeugbestand. So wuchs die Zahl der Einpendler von 2008 bis 2017 (Stichtag 30. Juni) rasant von 314 000 auf 383 000. 

München ist für Arbeitnehmer ein Magnet

Klar ist: Seit Jahren zieht München Firmen und Arbeitnehmer aus der ganzen Welt an – und vor allem aus der direkten Umgebung. Arbeiteten im Jahr 2008 noch 687 000 Menschen in der bayerischen Metropole, waren es zum Stichtag am 30. Juni 2017 bereits gut 850 000. Gerade für ausländische Beschäftigte ist München offensichtlich ein Magnet. Deren Zahl stieg in diesem Zeitraum von 101 576 auf 182 805 Allein im Zeitraum von 2013 bis 2017 drängten sich auch 40 000 neue Pendler in die Stadt. Laut der Erhebung des Statistischen Amtes kommen die meisten aus Augsburg, gefolgt von Dachau und Germering. Im Jahr 2008 hatte Dachau noch die Spitzenposition inne. 

Auch die Zahl der Münchner Auspendler ist gestiegen

Doch auch die Zahl der Münchner, die auswärts arbeiten, ist aufgrund des anhaltenden Zuzugs stark gestiegen – von 127 000 auf 178 000. Dabei ist und bleibt Unterföhring die Top-Auspendler-Gemeinde, gefolgt von Garching und Freising. Garching hat im Übrigen seit 2008 eine Verdoppelung der Auspendlerzahl von 4164 auf 8346 zu verzeichnen.

Deutlich mehr PKW in München seit 2002

Übrigens ist auch die Zahl der in der Stadt zugelassenen Pkw seit 2002 rapide von 585 354 auf 714 658 (Stichtag 31. Dezember 2018) gestiegen. Immer weniger davon sind Dieselautos. Die Debatte über Fahrverbote hat ihre Spuren hinterlassen. Von 2002 bis 2016 ist der Anteil an privaten Dieselfahrzeugen nämlich stetig angestiegen, um dann ab 2017 wieder leicht abzunehmen. So war 2016 eine Spitze mit 163 726 Fahrzeugen erreicht, bis Ende 2018 sank die Zahl der Dieselautos auf 156 000. Bei den Firmen-Pkw sank die Anzahl der Diesel in den vergangenen beiden Jahren gar von 128 000 auf 108 000.

Klaus Vick

Wie viele Menschen kann München noch ertragen -schon jetzt platzt die Stadt aus allen Nähten

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