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Laut eines Medienberichts soll ein Bekannter des OEZ-Waffenhändlers einen Anschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant haben.

Medienbericht sorgt für Furore

Irres Gerücht: Plante Bekannter des OEZ-Waffenhändlers Anschlag auf Merkel?

Mit einem Medienbericht sorgt Antenne Bayern für Furore. Demnach soll ein Bekannter des verurteilten OEZ-Waffenhändlers einen Anschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant haben.

München - Es ist ein irres Gerücht, das Antenne Bayern in einem Bericht aufgreift. Demnach soll ein Mitglied des Waffenforums, in dem der Münchner OEZ-Attentäter David S. seine Tatwaffe erstanden hatte, einen Anschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant haben. Die Staatsanwaltschaft Köln soll dem Radiosender bestätigt haben, dass sie wegen Verdachts auf „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“ ermittle.  

Der Radiosender berichtet, dass bei einem mutmaßlichen Komplizen des Verdächtigen Chemikalien, Zündschnüre und „diverse Zündtechnik“ gefunden worden seien. Diese seien nach Einschätzung der Ermittler geeignet, Sprengstoff herzustellen. 

Medienbericht: Geplante Attacke auf Merkels Diensthubschrauber

Der Verdächtige habe laut des Berichts in einem verschlüsselten Chat einem Waffenhändler im Darknet seine Anschlagsszenarien geschildert. Demnach sollte ein Diensthubschrauber Merkels bei der Landung mit einem militärischen Präzisionsgewehr angegriffen werden, heißt es in dem Beitrag.

Auf Nachfrage von Antenne Bayern soll der Verdächtige die Anschlagspläne bestritten haben. Stattdessen habe er seine Ex-Frau beschuldigt, ihn mit den Anschuldigungen in Bredouille bringen zu wollen.

Kannte der Verdächtige den OEZ-Waffenhändler?

Laut des Berichts räumte der Mann jedoch ein, selbst Waffen in dem Darknet-Forum gehandelt zu haben. Nach Antenne Bayern-Darstellung kannte er auch den in München verurteilten Philipp K., der die Pistole für den Amoklauf am Münchner Olympia-Einkaufszentrum geliefert hatte. 

Er habe auch eine Pistole von K. gekauft. Dafür habe er sich mit K. am Aachener Weiher in Köln getroffen, so der Radiosender. 

Ob sich der Verdächtige nun in Untersuchungshaft befindet, oder wie weit die Ermittlungen gegen ihn fortgeschritten sind, deckt der Bericht nicht auf. Immerhin hat sich der Mann selbst einer schweren Straftat bezichtigt.

mm/tz

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