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Zwei Schüler wurden an einer U-Bahn-Station in München von einer Rollstuhlfahrerin und ihrem Begleiter rassistisch beleidigt (Symbolbild). 

“Staatsschutzrelevante“ Fälle

Rollstuhlfahrerin und Begleiter beleidigen Schüler in München rassistisch - dann kommt es noch schlimmer

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Zwei Schüler wurden an einer U-Bahn-Station in München beleidigt - danach kam es noch schlimmer. Das ist jedoch nicht der einzige Fall, in dem die Polizei ermittelt.

  • Wegen „staatsschutzrelevanter Delikte“ bittet die Polizei München um Hinweise. 
  • Bei einem der Fälle wurden zwei Schüler übel beleidigt und bedroht.
  • Die Schüler reagierten nach dem Vorfall genau richtig. 

München - Zu mehreren „staatsschutzrelevanten Delikten“, so die Polizei, kam es kürzlich im Raum München. Der jüngste Fall spielte sich am Dienstag (11.2.) gegen 18.40 Uhr in der Nähe des U-Bahnhofs Kieferngarten in Freimann ab. 

Schüler in München rassistisch beleidigt - danach wird es noch schlimmer

Zwei minderjährige Schüler wurden dabei von einer Rollstuhlfahrerin mit männlicher Begleitung angegangen. Die Rollstuhlfahrerin beleidigte die beiden Schüler in rassistischer Weise, wie die Polizei mitteilt. 

Auf eine Nachfrage eines der Schüler bedrohte der Begleiter diesen in Freimann mit einem geöffneten Taschenmesser. Die beiden Schüler informierten daraufhin ihre Eltern und verständigten die Polizei

München: Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Beleidigung

Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Bedrohung werden durch das Kommissariat 44 für Staatsschutzdelikte geführt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Telefon 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Rollstuhlfahrerin wird wie folgt beschrieben: Weiblich, etwa 70 Jahre alt, korpulente Statur, sprach hochdeutsch; bekleidet mit einem dunklen Oberteil (Jacke oder Pullover) sowie einer Decke. Von ihrem männlichen Begleiter liegt keine derzeit keine Personenbeschreibung vor.

Video: Hakenkreuz und Brand in Restaurant - Staatsschutz ermittelt

Weiterer Fall in Gräfelfing: Polizei München ermittelt wegen „Parolen mit nationalsozialistischem Kontext“

Zu einem weiteren Vorfall kam es laut Polizei am Samstag, 25. Januar, in Gräfelfing. Ein unbekannter Täter läutete an der Haustüre eines 51-Jährigen in der Straße Am Wasserbogen, um nach eigenen Angaben eine Umfrage durchzuführen. Er äußerte dabei „Parolen mit nationalsozialistischem Kontext“, so die Polizei. Wegen eines ähnlichen Vorfalls verständigte noch ein weiterer Anwohner die Polizei. Eine daraufhin sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang erfolglos. 

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dunkelblonde, kurze Haare, schlank und mit einer dunklen Jacke bekleidet. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen ebenfalls ans Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Telefon 089/2910-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden. 

In einem Wettbüro in München ist es zu einem Raubüberfall gekommen. Das junge Opfer kann den maskierten Täter gut beschreiben.

München: Polizeipräsidium ermittelt nach Video - Verstoß gegen das Waffengesetz

Ebenfalls wegen eines „staatsschutzrelevanten Deliktes“ ermittelte das Kommissariat 44 nach einem Vorfall Anfang Januar. Zu dieser Zeit wurde dem Polizeipräsidium München ein Video in einem sozialen Netzwerk bekannt. Auf diesem Video schoss eine unbekannte Person mit einer Waffe aus einem Gebäude. 

Ein 18-Jähriger aus Oberschleißheim konnte schließlich mutmaßlich als die Person aus dem Video identifiziert werden. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden Devotionalien mit nationalsozialistischem Bezug, mehrere Schusswaffen (eine Schreckschusswaffe und zwei Druckluftwaffen) sowie dazugehörige Munition und ein Schlagring sichergestellt. Eine waffenrechtliche Erlaubnis besitzt der 18-Jährige nicht. Er wurde deshalb wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

nema

Mitten in München kam es kürzlich ebenfalls zu einem Vorfall, wegen dem das Kommissariat 44 die Ermittlungen aufgenommen hatte. Ein Mann zeigte am Marienplatz den Hitlergruß - dann schlug er unerwartet zu. 

Nur wenig später rastete ein Münchner wieder am Marienplatz aus - zuvor verbreitete er in der S-Bahn Naziparolen. 

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