Münchner Promi-Künstler verstorben

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Chaos bei der S-Bahn: In den kommenden Jahren soll es einer Prognose zufolge noch voller werden.

Erschreckende Pendler-Prognose

Neue Schock-Zahlen: Verkehr in München und Umland nimmt zu - Das plant der MVV

Es wird immer voller im Großraum München: Im Gleichklang mit den steigenden Einwohnerzahlen wird auch der Verkehr in und um die Landeshauptstadt weiter zunehmen. Doch es gibt positive Veränderungen.

München - Die S-Bahn zu spät, die U-Bahn gesteckt voll, Blechlawinen auf den Straßen: Als Pendler hat man in München und im Umland keine Freude. Und: Es wird noch viel heftiger! Das geht aus dem regionalen Nahverkehrsplan (RNP) hervor, den der MVV am Freitag veröffentlicht hat. Das Papier hat 205 Seiten und ist die Fortschreibung einer Analyse, die alle fünf Jahre aktualisiert wird.

Gemäß RNP könnten schon im Jahr 2025 täglich bis zu 4,1 Millionen Menschen mit dem eigenen Fahrzeug in und um München unterwegs sein – das wären neun Prozent mehr als im Jahr 2010. Im Vergleich dazu könnte die Zahl der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr auf 2,6 Millionen am Tag steigen. Das wäre sogar ein Plus von 16 Prozent. In Summe werden 2025 gut eine halbe Million Menschen mehr am Tag in der Region unterwegs sein als noch zu Beginn des Jahrzehnts. Das Umland trifft’s dabei stärker als das eigentliche Stadtgebiet.

MVV München: 2019 wird ein Jahr der Veränderungen

Auf der anderen Seite gibt’s für die nähere Pendler-Zukunft gute Neuigkeiten. Wer ein Abo-Ticket hat und bisher ausgedruckte Papierstreifen nutzte, wird wohl schon bald auf Chipkarten umsteigen können. Der Versand durch Deutsche Bahn und MVG beginne wohl im März, sagte der neue MVV-Chef Bernd Rosenbusch. Der MVV preist die Chipkarte – ähnlich einer EC-Karte – als bedeutende Neuerung: Man könne sie mehrere Jahre verwenden, die Verlängerung eines Abos oder Änderungen sind automatisch möglich. Verlorene Chipkarten könne man schnell sperren. „Bis Ende des Jahres werden alle Abonnenten ausgestattet sein“, sagte Rosenbusch.

So sollen die Chip-Tickets aussehen.

Auch ein bereits angekündigter, großer Pilotversuch ist in intensiver Vorbereitung: Ab März nächsten Jahres sollen „friendly user“, dem MVV wohl gesinnte Fahrgäste also, einen Großversuch mit automatischer Fahrpreisfindung starten. Das Projekt läuft nach dem Prinzip „Check in, check out“. Heißt: Man lädt eine App aufs Handy. Beim Einsteigen in Bus, Tram, U-Bahn oder S-Bahn checkt man ein, beim Aussteigen wieder aus. Laut Rosenbusch werden „zwischen 1000 und 10.000“ MVV-Nutzer am Versuch teilnehmen.

Auch die Erweiterung des MVV-Gebiets steht auf der Tagesordnung. Der Landkreis Miesbach etwa habe feste Pläne, dem MVV beizutreten.

dw

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Der MVV bereitet einen Großversuch zur Einführung eines Streckentarifs vor. Ab März 2020 sollen 10 000 MVV-Gelegenheitsfahrer an einem Großversuch teilnehmen.

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Über dieses Fahrplan-Schild lachte ganz Starnberg - jetzt haben die Verantwortlichen reagiert, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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