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Ist verzweifelt auf der Suche nach dem Bus: Maximilian S. (41). 

Dieb fuhr damit durch die Stadt

Verschwundener VW-Bus wieder aufgetaucht: Familienvater total erleichtert - doch eine große Befürchtung bleibt

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Er und seine Familie waren jedes Jahr mit dem geliebten VW-Bus im Urlaub. Plötzlich war er verschwunden. Nun gibt es gute Nachrichten für einen Münchner Familienvater - doch auch eine schwere Befürchtung. 

Update vom 20. August, 9.29 Uhr: Maximilian S. (41) ist glücklich: Sein geliebter Familien-VW-Bus T5 ist wieder da. Das Fahrzeug war immer noch in der Landeshauptstadt und stand in Berg am Laim unweit der Stelle, an der es wie berichtet vor etwa drei Wochen gestohlen worden war.

„Wir sind alle so froh“, sagt der Familienvater. „Ich bedanke mich bei allen, die in den letzten Tagen und Wochen die Augen nach dem Bus offen gehalten haben.“ Am Mittwoch kann der 41-Jährige sein heiß geliebtes Gefährt voraussichtlich abholen. Im Moment läuft noch die Arbeit der Spurensicherung in dem Schmuckstück. Die Polizei bestätigt, dass der VW-Bus gefunden worden ist. Der Täter wurde bislang allerdings noch nicht identifiziert. Nun ermittelt das für Autodiebstähle zuständige Kommissariat 54.

Jetzt ist Maximilian S. erst einmal erleichtert, dass der T5 gefunden worden ist. Allerdings geht er davon aus, dass der Bus nach dem Auffahrunfall, in den er wie berichtet verwickelt war, sicher beschädigt ist. „Wir müssen uns den Bus jetzt einmal anschauen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass der Dieb uns lieb gewonnene Dinge aus dem Bus gestohlen hat.“

Dieb klaut VW-Bus und fährt damit durch München - Familienvater total verzweifelt

Erstmeldung vom 11. August:

München - Jeder hat eine große Leidenschaft. Für den Münchner Maximilian S. (41) war es sein liebevoll ausgebauter VW-Bus T5. Doch jetzt ist diese Leidenschaft weg – geklaut, mitten in München. Seit knapp zwei Wochen ist der Familienvater fix und fertig. „Auch die Kinder fragen immer wieder: Wo ist denn unser Bus“, erzählt der Familienvater. Besonders dreist: Der Dieb war wohl mit dem geklauten Liebhaberstück in einen Unfall verwickelt und ist abgehauen.

VW-Bus geklaut - Familienvater fassungslos

Am Abend des 31. Juli gegen 20.45 Uhr parkte der Münchner seinen Bus am Ostbahnhof. „Ich bin mir sicher, dass ich abgesperrt habe“, erzählt er. Auf dem Rückweg zur Wohnung muss Maximilian S. den Schlüssel entweder im Gedränge verloren haben oder er wurde ihm gezielt geklaut. Am 2. August stellte er fest, dass der Bus verschwunden ist. Seitdem setzt der 41-Jährige alle Hebel in Bewegung, das Fahrzeug wiederzufinden. Denn es ist nicht nur irgendein Auto, der Familienvater investierte seit mehr als acht Jahren viel Zeit und Geld in den T5 (Baujahr 2007). 2011 kaufte er den gebrauchten Bus, mit Liebe und Geduld machte er aus dem Fahrzeug ein Liebhaberstück mit Klappdach, Solarzelle, Küche, Vorhängen und Wassertank. Außen verschönerte er den Bus mit grünen Streifen. „Es war immer mein großer Traum, so einen Bus auszubauen“, sagt S.

Die Familie fuhr jedes Jahr mit dem Bus in den Urlaub, war schon in Norwegen und ist durch Marokko gefahren. „Der Bus stand schon in der Sahara“, sagt der Münchner. Im vergangenen Jahr war die Familie neun Wochen lang von Griechenland über den Balkan zurück nach Deutschland unterwegs.

KurioserSchnappschuss aus München: Ein junger E-Scooter-Fahrer bereichert die Mobilitätswende um eine höchst kuriose Dimension.

VW-Camper-Dieb war besonders dreist

Besonders dreist ist, dass der Dieb offenbar ungeniert weiterhin mit dem Auto durch die Landeshauptstadt fährt. Denn am 8. August war der VW-Bus in einen Auffahrunfall verwickelt. An der Ecke Kreillerstraße/Halfinger Straße touchierte womöglich der Dieb mit dem Fahrzeug ein anderes Auto. Der Mann am Steuer wird als etwa 25- bis 30-Jähriger mit ungepflegtem Haar beschrieben. Zuletzt wurde das Auto offenbar in Markt Indersdorf (Kreis Dachau) gesehen. Jetzt hofft der Münchner auf weitere Hinweise zu dem VW-Bus, Kennzeichen M-AX-7813, an die Polizei unter 089/62 16 33 22.

Dieser VW-Bus wurde in München geklaut. Wer hat den Camper gesehen?

Stefanie Wegele

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