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Mit Infozetteln warnt die Stadt München am ZOB vor einem gefährlichen Erreger (Symbolbild).

Vor allem Reisende werden angesprochen

Plakate an Münchner Busbahnhof warnen vor gefährlichem Erreger: „Bleibt lange ansteckungsfähig“

Mit Infozetteln macht die Stadt München auf einen gefährlichen Erreger aufmerksam. Vor allem Besucher aus anderen Teilen Europas sollen sensibilisiert werden.

  • Fälle der Afrikanischen Schweinepest haben die deutsche Grenze erreicht.
  • Das Thema treibt nun auch die Stadt München um.
  • Mit Infozetteln am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) werden Reisende gewarnt.

München - Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa aus und bedroht Haus- und Wildschweine. Aktuelle Fälle in Polen liegen nahe an der deutschen Grenze und das Risiko einer Einschleppung der Tierseuche nach Deutschland ist dadurch gestiegen. Dem Thema hat sich die Stadt München auch in ihrer Rathaus-Umschau vom Dienstag (14. Januar 2020) gewidmet.

Bereits ein Ausbruch in einem anderen Bundesland hätte massive Auswirkungen auf Bayern, hieß es in der Mitteilung. So könne es im Fall eines ASP-Ausbruchs in Deutschland aufgrund bestimmter Handelsvorgaben von Drittländern zu Exportbeschränkungen von Schweinen, Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnissen aus Deutschland in diese Staaten kommen. 

München: Stadt warnt vor Schweinepest - Plakate am Busbahnhof

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine reine Tierseuche, die nicht auf den Menschen übertragen werden kann – weder durch den Verzehr von Schweinefleisch noch über den direkten Tierkontakt. Die unachtsame Entsorgung von Schweinefleischerzeugnissen kann aber eine Infektionsquelle für Wildschweine sein und den Erreger so weitertragen. 

Video: Afrikanische Schweinepest an der deutschen Grenze

Der Erreger ist gegenüber Umwelteinflüssen resistent und bleibt lange ansteckungsfähig. Auch die Münchnerinnen und Münchner werden deshalb vonseiten der Stadt gebeten, Lebensmittel und Speisereste nur in verschlossenen Müllbehältern zu entsorgen. 

Gefahr von Schweinepest in München: Hinweise sollen Reisende sensibilisieren

Damit soll verhindert werden, dass sich möglicherweise ein Wildschwein beim Durchwühlen eines Müllbehälters infizieren könnte. 

Zur Information des Fernverkehrs aus Osteuropa wurden bereits Informationsplakate des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgehängt.

mm/tz

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