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Verführungen im Asiamarkt: Der suchtkranke Münchner wollte günstiges Crystal - und landete vor Gericht. 

Für Escort-Dates mit Drogen eingedeckt 

Münchner: “Laufe einfach in den Asiamarkt, dann kommen die Crystal-Verkäufer schon“

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Er wollte günstiges Crystal kaufen - nun ist er zwar clean, muss aber noch lange in Therapie gehen. Eine Geschichte über die Sucht nach Lust. 

München/Weiden - Den „heißen Tipp“ hatte ein 42-Jähriger auf einer Sexparty in München bekommen - er brachte den 42-Jährigen allerdings nun in der Oberpfalz vor das Landgericht Weiden. 

In dem Asiamarkt „Dragon Bazar“ in der tschechischen Grenzstadt Cheb solle man ganz günstig an die Droge Crystal Meth kommen. "Man hat mir gesagt: Laufe einfach in den Markt hinein, dann kommen die Verkäufer schon. Das ist ganz einfach!“, erzählte der Angeklagte vor dem Landgericht laut onetz.de. Tatsächlich war es so einfach, an einem Stand mit Spielzeugen kaufte er die Drogen für 2000 Euro. 

Sein Pech: Eine Polizeistreife zog den Münchner in einem Taxi an der Grenze aus dem Verkehr. Das Taxi sollte ihm zum Bahnhof Schwandorf bringen, von dort wollte er wieder heimfahren. Die Beamten fanden die Drogen. 

Mit den Drogen wollte der Homosexuelle seine Escort-Dates bezahlen: "Ein Sexdate für eine Stunde kostet zwischen 80 und 200 Euro. Ich habe mit Crystal bezahlt."

Ein Landgerichtsarzt attestierte ihm: "Dieser Mensch ist schwer suchtkrank, absolut behandlungsbedürftig!“ Wie onetz.de weiter berichtet, ist er nun seit einem halben Jahr clean.

Zweite Chance: Therapie

Das Gericht verurteilte den Münchner zu vier Jahren und neun Monaten Haft, ordnete aber den Maßregelvollzug an. Er tritt somit eine zweijährige Therapie in der Forensik in Regensburg an. Wird er rückfällig, muss er ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft wollte 5,5 Jahre, weil sie davon überzeugt war, dass der Münchner auch Drogen gedealt habe. Das konnte ihm jedoch vor Gericht nicht nachgewiesen werden. 

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mag

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