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Nach dem Amoklauf von München hat die Polizei einen Trittbrettfahrer gefasst.

Medienbericht

Nach Amoklauf in München: Trittbrettfahrer gefasst

München - Trittbrettfahrer verbreiten Angst und kosten die Polizei unnötig Zeit. Nach dem Amoklauf von München soll die Polizei nun einen Mann gefasst haben, der in Australien mit einer Bluttat drohte. 

Amoklauf am OEZ: Bilder des Polizeieinsatzes

Wie die "Bild" berichtet, soll ein 53 Jahre alter Mann von München aus per Mail einen Amoklauf in Australien angekündigt haben. Dem Bericht nach lebt der Mazedonier in München, hatte vorher aber einige Jahre in Australien verbracht. Von dort erwartet er nun Rente. Um die zu erzwingen, richtete er eine Mail an die australischen Sozialbehörden und drohte mit 80 bis 90 Toten. Dem Schreiben fügte er ein Foto von Kerzen vor dem OEZ an. Die Polizei konnte den Mann festnehmen. Er war früher schon wegen Drohungen aufgefallen und sitzt dem Bericht nach nun in U-Haft. Die "Bild" beruft sich auf die Staatsanwaltschaft München I.

Die Polizei hatte schon kurz nach Amoklauf angekündigt, gegen Trittbrettfahrer hart vorgehen zu wollen. Arbeitsstunden der Beamten und gegebenenfalls die Kosten für einen Hubschraubereinsatz würden einem Trittbrettfahrer in Rechnung gestellt

Nach dem Amoklauf ist am Olympia-Einkaufszentrum noch lange keine Normalität eingekehrt - zu tief sitzt der Schock. Für Händler ist diese Situation äußerst schwierig, denn die Kunden halten sich von der Gegend fern. 

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