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Neue Studien belegt: Die Sendlinger Straße wird attraktiver.

Mehr Passanten zur Fußgängerzone

Neue Studie: Sendlinger Straße wird attraktiver - was bedeutet das für die Händler?

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Die Passantenfrequenz in der Sendlinger Straße hat gegenüber den Vorjahren zugenommen. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Analyse des Marktforschungsinstituts IVD Süd.

München - Die Sendlinger Straße wurde vor zwei Jahren in ihrem gesamten Verlauf zur Fußgängerzone erklärt. „Trotzdem kann noch nicht von einer Aufwertung zur 1a-Geschäftslage gesprochen werden“, erklärt der IVD. Dies bestätige die Frequenz-Analyse, die in der Achse Rosenstraße bis hin zum Sendlinger Tor einen sukzessiven Abbau der Passantenzahl nachweist. 

Bis zur Ecke Hackenstraße wurden laut IVD bei der jüngsten Zählung 2331 Passanten registriert. Im weiteren Verlauf nimmt dieser Wert ab und liegt in der Sendlinger Straße 41 bei lediglich 993 gezählten Passanten pro Stunde.

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Kaufingerstraße und Stachus sind weiterhin die Münchner Top-Einkaufsadressen mit den höchsten Passantenfrequenzen. 5496 Personen wurden in der Kaufingerstraße gezählt, an der Neuhauser Straße bis zum Karlstor waren es 5296. Eine solche Lage ist sehr teuer: Aktuell liegen die Ladenmieten bei einer Größe von 80 Quadratmetern mit einer Schaufensterfront von fünf Metern im 1a-Bereich bei 410 Euro pro Quadratmeter.

Die Mietpreise auf dem Münchner Büroimmobilienmarkt bleiben nach Auskunft von Professor Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstitutes, im Frühjahr 2018 in den meisten Lagen auf bereits sehr hohem Niveau stabil. 

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„Allgemein kann festgestellt werden, dass Büroflächen in München knapp werden und die Interessenten vermehrt bereit sind, ihre Suche nach passenden Objekten in die Peripherie-Lagen auszuweiten“, so Kippes. 

Klaus Vick

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