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In Hamburg gibt es bereits derartige Pumpen für Radler. 

An zehn Standorten

Neuer Service: Kostenlose Fahrradpumpen für Radler

Damit Münchens Zweiradfahrern nicht mehr so schnell die Luft ausgeht, will die Stadt öffentliche Fahrradpumpen installieren. An zehn Standorten werden Radler künftig den kleinen Service an ihrem Rad durchführen können.

München - Für die Beschaffung nimmt die Stadt rund 35.000 Euro in die Hand. „Die Pumpstationen werden an Standorten wie den Mobilitäts- oder MVG-Radstationen sowie größeren Fahrradabstellanlagen stehen, aber auch an viel genutzten Radwegen wie etwa am Isar-Westufer an der Erhardtstraße auf Höhe der Radlzählstele“, erklärt SPD-Stadträtin Bettina Messinger. 

Die Stationen seien gut erreichbar, leicht zu benutzen und jederzeit verfügbar. Ein Teil der Säulen wird nicht nur Luft für Radler bereithalten, sondern auch Werkzeug bieten, damit kleine Probleme schnell behoben werden können. Nicht nur Radler sollen von dem neuen Angebot profitieren. „Die Pumpstationen können auch von Rollstuhlfahrern und Eltern, die mit Kinderwagen unterwegs sind, genutzt werden“, sagt Messinger. In anderen Städten ist das System schon gut erprobt. In Hamburg (siehe Foto) gehören die Säulen zum Stadtbild, in der Radlhauptstadt Kopenhagen finden sich die Stationen nicht nur im städtischen Raum, sondern auch an mehr als einem Dutzend S-Bahnstationen. 

Lesen Sie auch: Von wegen Radlhauptstadt: Immer weniger Münchner greifen zum Drahtesel. Außerdem: 7 Dinge müssen wir tun, um als Radler in München zu überleben

MK

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