Richtig gemütlich hat es sich schon mal „Tatort“-Kommissar Udo Wachtveitl auf dem Max-Joseph-Platz gemacht.

Probesitzen mit Udo Wachtveitl

"Tatort"- Kommissar kämpft für neuen Max-Joseph-Platz

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München - Schon mehr als 2400 Menschen haben eine Online-Petition für einen neuen Max-Joseph-Platz vor der Oper unterschrieben. "Tatort"-Kommissar Udo Wachtveitl setzt sich sehr für die Neugestaltung ein.

Sieht gemütlich aus: Ledersessel, gemusterte Kissen, Kekse auf dem Tisch. Wie komfortabel der Max-Joseph-Platz vor der Oper sein könnte, hat „Tatort“-Kommissar Udo Wachtveitl schon mal ausprobiert. Fazit: Hier lässt sich’s leben.

Freilich hat der Kommissar sein Wohnzimmer nicht dauerhaft verlegt. Es sind auch nicht seine eigenen Möbel, sie stammen aus der Requisite der Staatsoper. Wachtveitl will auf die „Ein Platz für alle“-Initiative aufmerksam machen. Bereits mehr als 2400 Menschen haben eine Online-Petition mit dem Ziel unterschrieben, dass der Opernplatz umgestaltet werden soll. „Man muss hier einfach mal mutig rumspielen“, sagt Wachtveitl.

Dass der Platz mit den vielen Autos und Reisebussen nicht gerade attraktiv ist, darüber war sich die Stadtpolitik eigentlich schon länger einig. Nun aber soll es auch tatsächlich vorangehen: Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Opern-Intendant Nikolaus Bachler haben verabredet, dass sich auf dem Platz endlich etwas tun soll. Konkrete Pläne gibt es noch nicht – als relativ sicher gilt aber, dass man eine neue Lösung für die Tiefgaragen-Einfahrt finden muss. Zusammen mit den Reisebussen sorgt die nämlich dafür, dass der Platz für Fußgänger und Radler keine großartige Aufenthaltsqualität bietet.

Wie der neue Max-Joseph-Platz aussehen könnte, dazu haben sich Studenten der Technischen Universität schon mal Gedanken gemacht. Ihre Entwürfe sind noch bis Ende Mai im Nationaltheater der Staatsoper ausgestellt, mit Eintrittskarte ab eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. Am Samstag, 2. Mai, ist die Ausstellung von 11 bis 14 Uhr öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei.

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