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Durcheinander auf der Theresienwiese: Die Leihfahrräder von Obike wurden in München oft mutwillig beschädigt,

Probleme beim Bikesharing

Obikes verschwinden: Unternehmen zieht 6000 gelbe Leihräder ab

An das Bild der gelben Obikes haben sich viele Münchner mittlerweile gewöhnt. Doch die Leihräder werden bald beträchtlich dezimiert. Gründe gibt es gleich mehrere.

Immer wieder gab es Beschwerden über die gelben Leihfahrräder, immer öfter lagen die Singapur-Radl wild durcheinander auf großen Haufen in der Stadt. Nun zieht Obike offenbar die Konsequenzen: Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung will das Unternehmen vom 4. April an 6000 seiner insgesamt 6800 Leihräder wieder einsammeln, die seit vergangenen August in München stehen. 

Wirtschaftliche Erwägungen seien der Grund für diese Maßnahme, so eine Sprecherin des Verleihers gegenüber der Zeitung. Die auffälligen Fahrräder waren immer wieder beschädigt oder auf große Haufen geworfen worden. Die Kosten für Ersatz und Reparaturen hätten das Budget überschritten, sagte die Sprecherin weiter. Ziel sei es, die Fahrräder bis Ende April einzusammeln und auf andere Städte zu verteilen. 

München hat Bedarf für 30.000 Leihräder

Lukas Raffl, Koordinator der Bürgeranliegen für Radverkehr, hatte uns gegenüber bereits vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass die Verleihfirma die Fahrräder ohne vernünftige Planung im Stadtgebiet verteilt hätte, zudem habe es Qualitätsmängel gegeben. 

Schnellwege, Transporträder und E-Bikes: So radelt München in die Zukunft

In München gibt es derzeit rund 10.000 Leihräder - von MVG-Bike, Call-a-Bike, Donkey-Bike und der Bahn. Bedarf gebe es aber für bis zu 30.000 Leihräder.

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tz/mm

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