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Die Fahrräder aus München sind jetzt in Rom aufgetaucht.

Ganze Flotte nach Italien verlegt

Nach Mietradl-Chaos: Münchner Obikes sorgen jetzt in Rom für Verwirrung - wegen dieses Details

In München sind die meisten der gelben oBikes schon verschwunden und in andere Städte gebracht worden. Viele davon sind jetzt in Rom aufgetaucht. Mit dabei: Ein kurioses Mitbringsel aus Deutschland.

München/Rom - Im August waren sie auf einmal da. Fast 7000 oBikes hatte der Bike-Sharing-Betreiber aus Singapur innerhalb kürzester Zeit in der Landeshauptstadt verteilt. Nachdem die Münchner mit den Rädern aber vor allem Bäume und Ampeln dekorierten oder sie einfach zerstörten und auf große Haufen warfen, verteilte oBike seine Fahrradflotte auf andere Städte.

Münchner Räder jetzt in Rom - mit einem kuriosen Anhängsel

Einige der Fahrräder fanden jetzt ihren Weg offensichtlich nach Rom, wie der der BR berichtet. Dort versucht das Unternehmen seit einigen Wochen, ebenfalls ein Bike-Sharing-Netzwerk zu etablieren.

Bei dem Umzug hat oBike aber ein wichtiges Detail außer Acht gelassen. An den Rädern befinden sich noch immer die deutschen Anleitungen. Ob die Römer damit zurechtkommen, darf zumindest bezweifelt werden.

In Rom scheinen die Menschen das Konzept aber besser anzunehmen, als noch in München. Vor allem bei Touristen erfreuen sich die Leihräder großer Beliebtheit, vielleicht, weil sie sogar die Anleitung verstehen können.

Nicht der erste Fauxpass von oBike

Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen mit der missglückten Umsetzung seiner Geschäftsidee Schlagzeilen macht. Neben der massenhaften Einführung und anschließenden Zerstörung der gelben Fahrräder, hatte oBike auch mit Problemen beim Datenschutz zu kämpfen.

Lesen Sie auch: Leihräder sind nicht nur in den Großstädten ein Thema. Auch in Holzkirchen soll es ein Leihradsystem geben.

Thomas Benedikt

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