Zuletzt in Kambodscha wohnhaft

Polizei schnappt Online-Betrüger: Diesen Schaden soll er verursacht haben

Ein mutmaßlicher Online-Betrüger aus München soll Bankkunden vorwiegend aus Süddeutschland um etwa 1,9 Millionen Euro gebracht haben.

München - Wegen gewerbsmäßigen Computerbetruges und gewerbsmäßigen Betruges in mehr als 500 Fällen hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den 29-Jährigen Anklage erhoben. Wie die Behörde und das Landeskriminalamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilten, wohnte der Deutsche zuletzt in Kambodscha. Ihm wird vorgeworfen, sich von den ahnungslosen Bankkunden die Zugangsdaten zu deren Online-Banking verschafft zu haben. Damit soll der Mann seit Februar 2016 zig Überweisungen auf sein Konto veranlasst haben.

Die Ermittler prüfen zudem, ob der 29-Jährige Komplizen hatte. Sie durchsuchten am Mittwoch in sechs Bundesländern Wohnungen von acht Beschuldigten. Die mutmaßlichen Finanz- und Warenagenten im Alter zwischen 25 und 78 Jahren werden verdächtigt, einer international agierenden Gruppe von Geldwäschern anzugehören. Handys, Laptops, elektronische Datenträger und Dokumente wurden bei den Aktionen in Baden-Württemberg (Rems-Murr-Kreis), Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern (Rostock), Nordrhein-Westfalen (Essen, Bochum) und im Saarland (Saarbrücken) beschlagnahmt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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