+
Kristina Frank (CSU). 

„Fachlich bestens geeignet“

Rathaus-CSU will Kristina Frank als Kommunalreferentin

  • schließen

Kristina Frank (CSU) soll neue Kommunalreferentin der Stadt werden. Ihre Partei hat die 36-Jährige nun offiziell als Nachfolgerin von Axel Markwardt vorgeschlagen.

München - SPD-Mann Markwardt geht Mitte 2018 in den Ruhestand. Die CSU genießt laut Kooperationsvertrag der Rathaus-Regierung von SPD und CSU das Vorschlagsrecht für den Posten des Kommunalreferenten, der hauptsächlich für das Immobilien-Management der Stadt zuständig ist. Die Wahl durch die Vollversammlung des Stadtrats soll noch in diesem Herbst stattfinden. 

Kristina Frank gehört dem Stadtrat seit 2014 an und ist seit Januar 2017 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU. Im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg amtiert sie als Sprecherin der CSU-Fraktion. Ihre politischen Schwerpunkte liegen im Kommunal-, Verwaltungs- und Personalwesen sowie im Bereich Sport. Die Juristin ist Richterin am Landgericht München I, derzeit aber in Elternzeit. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. 

CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl erklärte am Montag: „Weil sie eine fachlich bestens geeignete Führungspersönlichkeit ist, verzichten wir in diesem Fall auf eine Ausschreibung der Position.“ 

Fraglich ist, ob die SPD als Koalitionspartner der CSU die Juristin für eine Idealbesetzung hält. Wie am Montag zu vernehmen war, wird es von den Sozialdemokraten aber keinen Widerstand gegen die Personalie geben. 

kv

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ab heute gibt’s Adipositas-Sprechstunden für Zamperl
Viele Lieblinge haben ein Problem - sie sind einfach zu dick! Das macht den Vierbeinern zu schaffen. Münchner Tierärzte schlagen Alarm und wollen nun mit einer …
Ab heute gibt’s Adipositas-Sprechstunden für Zamperl
Zum Chaos auf Stammstrecke kam Sperrung am Flughafen hinzu - nun aber aufgehoben
In unserem News-Ticker informieren wir Sie über Störungen und Verspätungen auf Münchens S-Bahn-Linien. 
Zum Chaos auf Stammstrecke kam Sperrung am Flughafen hinzu - nun aber aufgehoben
Flüchtlinge in München müssen bald für ihre Unterkunft zahlen
Viele Asylbewerber, die in städtischen Unterkünften leben, müssen künftig zahlen. Ab Februar will die Stadt rund 280 Euro monatlich verlangen – auch aus Gründen der …
Flüchtlinge in München müssen bald für ihre Unterkunft zahlen
Landgericht bestätigt Pfusch an der Mietpreisbremse
Eigentlich wollte ein Mieter nur erfahren, wie viel Miete sein Vormieter bezahlt hatte. Doch auf seine Klage hin kippte das Amtsgericht gleich die bayerische Verordnung …
Landgericht bestätigt Pfusch an der Mietpreisbremse

Kommentare