So soll der Münchner Hauptbahnhof aussehen.
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So soll der Münchner Hauptbahnhof aussehen.
So soll‘s am Isartor aussehen.
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So soll‘s am Isartor aussehen.
So soll‘s am Marienplatz aussehen.
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So soll‘s am Marienplatz aussehen.
So soll‘s am Stachus aussehen.
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So soll‘s am Stachus aussehen.

Auch am Stachus

S-Bahn im Farbenrausch: So sollen Stationen bald leuchten

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Die Münchner können im Untergrund bald ihr blaues Wunder erleben – an der S-Bahn-Station Stachus. Doch nicht nur dort.

München - Bis 2020 will die Bahn ihre unterirdischen Haltestellen sanieren und ihnen neuen Glanz verleihen. Ein echter Farbenrausch!

Seit über 45 Jahren ist die unterirdische Stammstrecke mittlerweile in Betrieb – die Stationen sind eher wenig einladend. Während einige U-Bahn-Halte (wie Marienplatz, Westfriedhof oder Candidplatz) auch was fürs Auge bieten, sind die Haltestellen der S-Bahn dunkle und in die Jahre gekommene Tunnel. Das will die Bahn ändern. „Die Bahnhöfe sollen revitalisiert werden werden“, heißt es aus dem Konzern.

Noch heuer sollen die ersten Bauarbeiten beginnen. Hell und freundlich sollen die Bahnhöfe künftig daherkommen. Dabei wird die ursprüngliche Farbgebung der einzelnen Stationen erhalten. Säulen und Leitstreifen der fünf innerstädtischen S-Bahn-Stationen Hauptbahnhof, Stachus, Marienplatz, Isartor und Rosenheimer Platz sind in verschiedenen Farben gehalten. Bei der Gestaltung hatten sich die Planer an den Olympischen Ringen und dem Farbkonzept des Designers Otl Aicher für die Münchner Spiele orientiert.

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Die tragenden Säulen werden aber nicht nur durch ihre Farbgebung zum Blickfang, sie sollen künftig auch zusätzliche Sitzflächen bieten. Diese sind aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen bitter nötig: An einem gewöhnlichen Werktag sind derzeit 840 000 Passagiere im Netz der Münchner S-Bahn unterwegs – im ersten Betriebsjahr waren es nur 240 000 Fahrgäste.

Neben der Optik steht aber auch die Technik im Fokus. Die Treppenaufgänge sollen neu gestaltet werden, außerdem sollen neue Beleuchtungen das freundliche Erscheinungsbild unterstützen. Ebenfalls wichtig: Neue Abhangdecken sollen für ein angenehmeres Raumgefühl sorgen. Derzeit blickt man auf den nackten Beton – ein eher trostloses Bild. Und neue Leitstreifen und Schrägstreifen am Boden sollen die Orientierung für Blinde erleichtern.

Insgesamt 48 Millionen Euro soll die Frischzellenkur kosten, von der auch die unterirdischen Haltepunkte in Unterföhring, Ismaning und am Flughafen profitieren sollen.

Das plant die Bahn

Das Münchner S-Bahn-System – am Limit: Viermal so viele Passagiere wie ursprünglich geplant sind mittlerweile in den Zügen der sieben Stammlinien und der S20 unterwegs. Das wichtigste Projekt, um die ständig steigenden Fahrgastzahlen zu bewältigen, ist der Bau der 2. Stammstrecke. Der neue, sieben Kilometer lange Tunnel kostet etwa 3,85 Milliarden Euro und soll 2026 in Betrieb gehen. 

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Um die Bahn für Rollstuhlfahrer zugänglicher zu machen, werden die Stationen nach und nach barrierefrei ausgebaut. Eine Entlastung soll die verbesserte Anbindung des Flughafens durch die Neufahrner Kurve sein – sie ermöglicht ab Dezember.

mk

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