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Warnstreik im öffentlichen Dienst

Warnstreik von Verdi

Warnstreik: Volle Mülltonnen bleiben in München stehen

Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst streiken. Das trifft die Münchner an der Nase, denn fast alle vollen Mülltonnen bleiben stehen.

München - Mehr als 3000 Beschäftigte haben sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in München an den Warnstreiks im öffentlichen Dienst beteiligt. Die Müllentsorgung in der Landeshauptstadt war einer Sprecherin des Abfallwirtschaftsbetriebs zufolge „stark betroffen“: 90 Prozent der Mülltonnen wurden nicht geleert und alle Wertstoffhöfe blieben geschlossen. Drei städtische Schwimmbäder mussten wegen der Arbeitsniederlegung der Mitarbeiter geschlossen bleiben, wie ein Sprecher der Stadtwerke mitteilte. Auch mehrere Kindertageseinrichtungen waren laut Bildungsreferat betroffen.

Auch in Bayreuth rief die Gewerkschaft die Mitarbeiter der Stadtwerke zu Warnstreiks auf. Die Auszubildenden im städtischen Klinikum folgten auch dem Aufruf. Die Versorgung der Patienten sei davon nicht betroffen gewesen, sagte ein Kliniksprecher.

Warnstreiks: Verdi legt Nahverkehr in mehreren Großstädten lahm

Wie viele Beschäftigte sich im Freistaat am Warnstreik beteiligten, konnte Verdi zunächst nicht sagen. Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit rund 2,3 Millionen Beschäftigten in den Kommunen und beim Bund sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat.

dpa

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