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Salz contra Schnee: Bisher hat der Winterdienst 3530 Tonnen Salz auf Münchens Straßen gestreut.

Hunderte Mitarbeiter unterwegs

Winterdienst im Großeinsatz: So schlägt sich München im Schnee-Chaos

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München kommt beim Schnee-Chaos aktuell noch einigermaßen glimpflich davon. Das liegt vor allem an einer Sache.

München - Während große Teile des Münchner Umlands im Schnee versinken, ist die Landeshauptstadt relativ glimpflich davongekommen. Nicht zuletzt aufgrund der Helfer, die rund um die Uhr im Einsatz sind und dafür sorgen, dass die Straßen schnee- und eisfrei bleiben. 

Bislang hat der Winterdienst 3530 Tonnen Salz und 6440 Tonnen Split ausgefahren. Allein am Sonntag waren 752 Mitarbeiter im Einsatz. Das teilte das Baureferat auf Anfrage unserer Zeitung mit.

In der Regel beginnen die Räumarbeiten des städtischen Winterdienstes um vier Uhr nachts, sodass gegen sieben Uhr morgens verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind. Um 22 Uhr hat der Räum- beziehungsweise Streudienst Feierabend. Bei extremen Wetterverhältnissen werden Sonderdienste eingerichtet, die rund um die Uhr räumen.

In den kommenden Tagen soll‘s wieder schneien

In den kommenden Tagen erwartet uns ein kühler Mix aus Regen und Schnee. Am Mittwoch pendeln sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt ein. Morgen und am Freitag wird’s ein bisserl kühler – mit Höchstwerten um die minus drei Grad. „Dazu gibt’s eine ordentliche Ladung Neuschnee“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Damit die weiße Pracht nicht doch noch zur Last wird, hat sich der Winterdienst auch für die kommenden Tage gut gerüstet. Wie berichtet, warten insgesamt 13 600 Tonnen Streusalz und 3000 Tonnen Streusplitt an sechs verschiedenen Lagerorten darauf, verteilt zu werden. Damit keine Lücken entstehen, werden die Vorräte sukzessive aufgefüllt. Dieses Konzept scheint aufzugehen. „Schließlich haben wir es bis jetzt noch jedes Jahr durch den Winter geschafft, ohne auf leeren Hallen zu sitzen“, so eine Sprecherin des Baureferats. 

Sarah Brenner

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