Brutale Tat auf offener Straße 

Auto fährt in München in Personengruppe: Hintergrund der Tat offenbar klar - Polizei nennt neue Details 

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  • Jennifer Lanzinger
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In München fährt ein Kleintransporter in mehrere Menschen - dann greifen Männer ihre Widersacher an. Es gibt immer mehr Erkenntnisse für die Polizei, deren Fall in das Rockermilieu führt.

  • In München ist am 10. Juni ein Transporter in eine Menschengruppe gefahren. Es gab Verletzte.
  • Die Polizei ermittelt im Rocker-Milieu und hat bereits Tatverdächtige.
  • Es gibt mittlerweile auch eine Vermutung zum Hintergrund der Attacke auf offener Straße. 
  • Alle News und Infos rund um München finden Sie immer aktuell auf unserem tz-München-Ressort*.

Update 12. Juni, 19.20 Uhr: Die Polizei ist den Rockern auf der Spur: Nachdem am Mittwoch in Schwabing ein Mann angefahren und zwei seiner Freunde mit einem Messer verletzt worden sind, haben Ermittler jetzt greifbare Hinweise auf die Täter. „Wir haben drei konkrete Tatverdächtige, die uns namentlich bekannt sind“, sagte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins am Freitag. Insgesamt gebe es fünf Verdächtige aus dem Rockermilieu.

Seit Jahren gibt es Streit zwischen den Münchner „Hells Angels“ und der Straßengang „Black Jackets“ – und der ist jetzt offenbar eskaliert: Am helllichten Tag wurde ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis München von zwei Männern an der Ecke Ungerer- und Domagkstraße niedergestochen. Seine zwei Begleiter eilten ihm zu Hilfe, als plötzlich ein schwarzer Mercedes Vito in die Gruppe fuhr. Männer sprangen aus dem Wagen und attackierten die Gruppe, stachen auf ihre Widersacher ein. Die Angreifer flohen mit mindestens drei Autos.

Rockerstreit eskaliert in München: Prozess im Landgericht ausschlaggebend?

Laut Bild gehöre das 45-jährige Opfer den „Black Jackets“ an. Hintergrund des Streits soll ein Prozess am Landgericht München I sein: Dabei ist ein Mitglied der Hells Angels wegen versuchten Mordes angeklagt – an dem 45-Jährigen, der Opfer des Angriffs am Mittwoch wurde, und an dessen Bruder. Die Polizei bestätigt, dass sich die Ermittlungen auf das Rockermilieu konzentrieren. Die Abteilung für Organisiertes Verbrechen ermittelt. 

Die Hells Angels gehören zu einem internationalen Motorrad-Club - sie sind auch in München vertreten.

Die drei angegriffenen Männer kamen verletzt ins Krankenhaus. Laut Polizei sind sie aber nicht mehr dort – mindestens einer von ihnen habe sich selbst entlassen. Fünf zunächst festgenommene Männer sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Seit der Tat habe die Polizei fünf Häuser in München durchsucht und dabei „diverses Beweismaterial gefunden“, sagte da Gloria Martins. Was den Tatverdächtigen genau vorgeworfen wird, gab die Staatsanwaltschaft bisher noch nicht bekannt. „Es stehen mehrere Delikte im Raum“, so der Polizeisprecher darunter gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. 

Die Ergebnisse der Spurensicherung liegen bislang noch nicht vor. Wird es nun einen Racheakt der Gegenseite geben? Da Gloria Martins sagt: „Ich glaube nicht, dass man uns unvorbereitet trifft.“ Im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2019 hieß es zur Rockerkriminalität: „Generell ist die Lage in Bayern und überwiegend auch im Bundesgebiet derzeit eher ruhig.“ Die Rockerbanden zeigten sich „taktisch motiviert eher zurückhaltend“.

Auto rast in Menschen: Rocker-Anschlag auf offener Straße? Zeuge schildert Schock-Szenen - „Wie im Krimi“

Update 11. Juni, 21.15 Uhr: Die tz sprach mit Augenzeugen des brutalen Angriffs nahe des Münchner Nordfriedhofs: „Das war alles wie in einem Krimi. Man wusste gar nicht, was da gerade passiert“, sagt Horst Deutmeyer. Der 80-Jährige saß zum Tatzeitpunkt gemütlich mit einer Tasse Kaffee vor der Ladenzeile und wartete auf seine Frau Uschi, die beim Einkaufen war. Die rohe Gewalt, das Blut die schockierenden Szenen ließen ihn erstarren: „Ich hatte Angst.“

Für die beiden blieb es nicht bei einer Tasse Kaffee. Das Auto der Deutmeyers stand genau dort, wo es zur Attacke gekommen ist. Und durfte in den nächsten Stunden, in denen Spuren genommen und Zeugen befragt wurden, nicht bewegt werden.

München: Brutaler Angriff auf offener Straße - Kampf zwischen verfeindeten Rockergruppen?    

Update, 18.29 Uhr: Die Gewalttat auf offener Straße mitten in München im Stadtteil Schwabing-Freimann schockiert. Verfeindete Rockergruppen sollen sich am frühen Abend angegriffen haben. Das vermutet auch die Polizei, bestätigt Ermittlungen im Rocker-Milieu. Täter und Opfer sollen sich gekannt haben, heißt es weiter. Wie viele Personen tatsächlich bei dem Angriff (s.u.) beteiligt gewesen sind, ist weiter unklar. Auch die Zahl der genutzen Fahrzeuge. 

Nach der brutalen Attacke hat die Polizei fünf Personen festgenommen. Vier wurden am Donnerstag wieder auf freien Fuß gelassen. Gründe, warum die fünfte Person weiter festgehalten wird, nannte die Polizei zunächst keine.

Wie br.de berichtet hat die Polizei die Nationalitäten der Opfer bekanntgegeben. Das Hauptopfer ist 45 Jahre alt und besitzt die türkische Staatsangehörigkeit. Der Mann wurde auf dem Gehsteig von zwei unbekannten Fußgängern mit einer Stichwaffe (Foto s.u.) angegriffen. Ein 56-jähriger Helfer aus München sei demnach auch Türke. Er wurde von dem Transporter angefahren. Ein 42-Jähriger aus München - auch Helfer - habe einen deutschen und tunesischen Pass.  

München: Nach Rocker-Attacke auf offener Straße - Polizei sucht Zeugen 

Update, 16.15 Uhr: Die Auto-Attacke nahe des Münchner Nordfriedhofs ist nun 24 Stunden her. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter mit Hochdruck. Fest steht jedenfalls, dass die Rocker-Szene in die Tat verwickelt ist. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen (Zeugenaufruf, siehe unten).

München: Auto rast mit Absicht in Menschen, Täter stechen zu - gaben Rocker-Bosse Mordbefehl?

Update, 13.06 Uhr: Die Polizei hat mittlerweile bestätigt, dass im Rocker-Milieu ermittelt wird (siehe unten). Laut Berichten der Bild könnten hochrangige Rocker-Bosse die Attacke in Auftrag gegeben haben - und sogar einen Mordbefehl ausgesprochen haben. Wie das Blatt berichtet, sollen hochrangige Hells-Angels-Rocker dem Präsidenten des Münchner Hells-Angels-CharterDeep South“ mitgeteilt haben, in München für Ordnung zu sorgen. Das habe ein Szene-Insider verraten.  

Wie die Bild außerdem erfahren haben will, soll der schwarze Mercedes des Münchner Präsidenten des Hells-Angels-Charter „Deep South“ zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts geparkt haben. Nach der Attacke soll ein Mann in Tarnjacke mit dem Auto wegfahren sein. 

Aus „Ermittlerkreisen“ will das Blatt außerdem erfahren haben, dass eine Zeugin ein verdächtiges Fahrzeug mit dem Autokennzeichen „WOR“ (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) gesehen habe, in das drei aufgeregt wirkende Männer einstiegen. Die Beifahrerscheibe des Fahrzeugs soll zersplittert gewesen sein. 

Von der Polizei wurden diese Meldungen bislang nicht bestätigt.

München: Auto rast mit Absicht in Menschen - Polizei mit Neuerungen zum Tatvorgang

Update, 12.41 Uhr: Die Polizei München hat den Tatvorgang nun noch einmal konkretisiert. Wie nun feststeht, ist der 45-Jährige aus dem Landkreis München zuerst auf dem Gehweg von zwei Personen abgepasst und körperlich angegangen worden. Bei diesem Angriff kam nach dem derzeitigen Ermittlungsstand auch ein Stichwerkzeug zum Einsatz. Nachdem die angegriffene Personen zu Boden gegangen war, entfernten sich die beiden Angreifer. Zeitgleich kamen zwei Personen aus dem persönlichen Umfeld des 45-Jährigen dem am Boden liegenden zur Hilfe.

Rocker-Attacke mitten in München: Diese Stichwaffe ließen die Täter zurück.

 

In diesem Moment näherte sich laut Polizei ein schwarzer Kleintransporter, der dann über den Gehweg auf die am Boden liegende Person und deren Begleiter zufuhr. Es kam dann durch die Insassen des Kleintransporters zu einem erneuten Angriff, nunmehr gegen alle drei Personen. An diesem Angriff beteiligten sich auch wieder die beiden Personen, die zu Beginn gegen den 45-Jährigen vorgegangen waren. 

München: Auto rast mit Absicht in Menschen, dann stechen Täter zu - erster Verdacht zu Hintergrund

Update, 11.35 Uhr: Die Polizei München äußert sich nun mit weiteren Hintergründen zu der Attacke in München am Mittwochabend, bei der ein Auto mit Absicht in mehrere Menschen gefahren ist. Laut Polizeibericht haben die Ermittler im Laufe der Nacht zahlreiche Vernehmungen durchgeführt und Spuren ausgewertet. 

Laut Polizei hat sich die Tat folgendermaßen zugetragen: Drei Personen, die zu Fuß unterwegs waren, wurden offenbar vor der Auto-Attacke von mehreren Menschen auf dem Gehweg abgepasst und „direkt körperlich angegangen“. Dabei konzentrierten sich die Angriffe insbesondere auf einen 45jährigen aus dem Landkreis München. Bei diesem Angriff kam nach derzeitigem Ermittlungsstand ein „Stichwerkzeug“ zum Einsatz. 

Nachdem die drei angegriffenen Personen zu Boden gegangen waren, entfernte sich die Gruppe der Angreifer. Gleichzeitig näherte sich ein Kleintransporter, der dann über den Gehweg auf die am Boden befindlichen Personen zufuhr. Es kam anschließend zu weiteren tätlichen Auseinandersetzungen durch Insassen des Kleintransporters sowie durch Personen, die bereits zuvor gegen die drei Geschädigten vorgegangen sind. 

München: Auto fährt mit Absicht in Menschen - Polizei äußert sich zu aktuellen Ermittlungen

Die aktuellen Ermittlungen verdichten die Hinweise darauf, dass alle Personen gemeinsame Bezüge in das sogenannte Rockermilieu haben. Im Zuge intensiver Ermittlungsmaßnahmen wurden im Verlaufe der Nacht im Großraum München aufgrund entsprechender Hinweise und Verdachtsmomente fünf Personen vorläufig festgenommen oder auf Polizeidienststellen gebracht. Aktuell sind von diesen Personen vier wieder entlassen worden, so die Polizei weiter. 

Im Zuge der weitläufigen Fahndung konnte am Mittwochabend gegen 20 Uhr der schwarze Kleintransporter im Münchner Stadtteil Am Hart aufgefunden werden. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt, abgeschleppt und wird derzeit noch untersucht.

Die Ermittlungen werden durch das Kriminalfachdezernat 3 - Organisierte Kriminalität/ Rocker - geführt. Die weiteren Ermittlungen sind geprägt von intensiven Nachvernehmungen der Geschädigten sowie weiterer Auswertung der vorliegenden Zeugenaussagen, Hinweise und Spuren. 

Die Polizei veröffentlicht außerdem einen Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder zur Tatzeit Videoaufnahmen am Tatort gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

München: Auto fährt mit Absicht in Menschen, Täter stechen zu - Berichte zum Hintergrund

Update, 10.44 Uhr: Wie die Polizei München mitteilt, laufen die Ermittlungen in der Rocker-Szene mit Hochdruck. Vorläufigen Ermittlungen zufolge gebe es eine Beziehung zwischen Tätern und Opfern, die auf einen Zusammenhang in diesem Milieu hindeute, sagte ein Polizeisprecher. 

Bei den verletzten Personen, die in Krankenhäusern behandelt wurden, handelt es sich um zwei Menschen mit Wohnsitz in München (42 und 56 Jahre) sowie um einen 45-Jährigen aus dem Landkreis München

Bei der Großfahndung, die am Mittwochabend sofort nach der Tat ausgelöst worden war, waren mehr als 40 Streifenwagen und auch Einsatzhundertschaften beteiligt.

München: Auto fährt mit Absicht in Menschen, dann stechen Täter zu - erste Festnahmen und Berichte zum Hintergrund

Update, 9.34 Uhr: Langsam kommen nach der Attacke am Mittwochabend (10. Juni) weitere Details ans Licht. Laut Aussagen von  Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ging es um eine brutale Auseinandersetzung zweier „polizeibekannter Rockergruppen“ (siehe unten). Drei Personen seien bereits festgenommen worden, hieß es am frühen Donnerstagmorgen.

Wie die Bild nun berichtet, sollen ersten von der Polizei noch unbestätigten Angaben zufolge Rocker der Hells Angels für den Angriff verantwortlich sein. Der Streit habe offenbar schon über längere Zeit angedauert - vorab sei es zu einer Messer-Attacke in einem Club sowie zu einer brutalen Prügelei in einem Fast-Food-Restaurant gekommen. 

Wie das Blatt weiter berichtet, sollen mittlerweile sechs mutmaßliche Täter festgenommen worden sein. Diese Angaben wurden von der Polizei München noch nicht offiziell bestätigt. Nach Informationen der Bild (Artikel hinter Bezahlschranke) soll es sich bei einem der verletzten Opfer des gestrigen Angriffs außerdem um Erdinc D. handeln - er soll bereits bei der Messer-Attacke in einem Club im Jahr 2015 niedergestochen worden sein. 

Großeinsatz in München: Auto fährt in Menschengruppe

München: Auto fährt mit Absicht in Personengruppe - Täter stechen mit Messer zu - Erste Festnahmen 

Update vom 11. Juni, 7.10 Uhr: Am Tag nach der Attacke auf mehrere Männer in München ermittelt die Polizei weiter. Drei Personen wurden inzwischen festgenommen. Es werde nun „die Art der Tatbeteiligung“ geprüft, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei am frühen Donnerstagmorgen.

Wie genau sie mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen, ist noch nicht klar. Einzelheiten zu der Identität der Personen teilte die Polizei nicht mit. „Offensichtlich haben wir es mit einer äußerst brutalen Auseinandersetzung polizeibekannter Rockergruppen zu tun“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bereits am Mittwochabend gegenüber Antenne Bayern und bild.de.

München: Auto fährt mit Absicht in Personengruppe - Täter stechen mit Messer zu - Offenbar erste Festnahmen 

Update, 21 Uhr: Innenminister Joachim Herrmann äußerte sich nun gegenüber Antenne Bayern: „Ich bin zunächst einmal froh, dass wir hier nicht von einem Terroranschlag ausgehen müssen und keine größere Gefahr für die Bevölkerung bestand.“

Herrmann erklärt gegenüber dem Sender weiter, dass die bayerische Polizei alles unternehmen werde, um die Täter des Angriffs festnehmen zu können. „Dass inzwischen bereits die ersten Tatbeteiligten festgenommen werden konnten, ist ein großartiger Erfolg unserer Polizei!“, so Herrmann. 

München: Polizei veröffentlicht weitere Details

Update, 20.45 Uhr: Wie die Polizei München nun berichtet, sollen die nun gesuchten Personen mit einem Kleintransporter in die Menschen auf dem Gehweg gefahren sein. Nachdem die unbekannten Täter auf die Personen einschlugen und laut Zeugen eingestochen hatten, sollen sich die Personen mit dem Kleintransporter und zwei weiteren Fahrzeugen vom Tatort entfernt haben. 

„Sofort begann die Münchner Polizei mit einem größeren Einsatz, an dem über 40 Streifenbesatzungen und Einsatzhundertschaften beteiligt waren“, so die Polizei München. Die drei Personen sollen nicht lebensbedrohlich verletzt worden sein, nach den gesuchten Personen wird noch immer gefahndet. 

Die Münchner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und befasst sich derzeit intensiv mit allen bereits gewonnenen Spuren und Zeugenhinweisen. „Die Ermittlungen werden sich bis in die Nacht hineinziehen“, so die Polizei. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rocker-Attacke auf offener Straße in München: Eine Frau von der Spurensicherung vermisst den Tatort.

München: Auto rast in Menschenmenge - Täter flüchten in Mercedes

Update, 18.55 Uhr: Nach neuen Erkenntnissen sollen insgesamt vier Personen in dem schwarzen Mercedes gesessen haben, das nun von der Polizei im ganzen Stadtgebiet gesucht wird. Bei den Opfern soll es sich ebenfalls um vier Personen handeln. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Polizei aktuell nicht. Drei der vier angegriffenen Personen sollen schwer verletzt worden sein. Zwei von ihnen sollen durch Stichverletzungen schwer verletzt worden sein, eine Person durch das Anfahren des Autos. 

München: Auto fährt in Menschenmenge - Drei Personen schwer verletzt

Update, 18.20 Uhr: Bei den bei dem Angriff verletzten Personen soll es sich nach Informationen der TZ um zwei Schwerverletzte aus München (42 und 56 Jahre) und eine Person aus dem Landkreis München (45 Jahre) handeln. Die Polizei München bestätigt mittlerweile den Verdacht, dass es sich bei dem Vorfall um einen Angriff unter zwei verfeindeten Rocker-Gruppierungen handeln könnte. 

München: Auto fährt in Menschenmenge - Drei Personen verletzt

Update, 18.15 Uhr: Laut Bild soll der Angriff mit einem Auto der Höhepunkt eines Streits zwischen zwei verfeindeten Gruppen sein. Demnach soll ein mit Hells Angels besetztes Auto in einen Rocker der „Black Jackets“ gefahren sein. Auf ihn soll auch mit einem Messer eingestochen worden sein. 

Wie Bild weiter berichtet soll das Opfer vor mehreren Monaten mit zwei weiteren Personen einen Hells Angels mit einem Schlagring angegriffen haben. 

München: Auto fährt in Menschenmenge - Bericht über ersten Verdacht

Update, 18.05 Uhr: Nachdem ein Auto in eine
Menschengruppe gesteuert worden war, prügelten die sechs Insassen laut  Polizei auf die angefahrenen Menschen ein. Laut Bild soll dabei auch ein Messer zum Einsatz gekommen sein. 

„Die Kriminalpolizei ist auch im Einsatz und beginnt mit der Tatortarbeit. Die Informationen der uniformierten Kolleginnen und Kollegen werden gesammelt, Spuren gesichert und Zeugen vernommen“, erklärt die Polizei auf Twitter. 

Update, 17.53 Uhr: Bei den nun gesuchten sechs Personen soll es sich laut Bild um Männer der Hells Angels handeln, welche laut Bild auf einem „Rachefeldzug“ gewesen sein sollen. 

Update, 17.39 Uhr: Wie Marcus da Gloria Martins, Sprecher der Polizei München, nun erklärt, soll es „relativ viele Zeugen“ des Vorfalls geben. Die Fahndung nach den Insassen des Wagens läuft auf Hochtouren. 

München: Auto rast in Menschengruppe - Polizei fahndet

Update, 17.36 Uhr:

Bei den nun gesuchten Personen soll es sich um insgesamt sechs Personen handeln. 

„Die Fahndung läuft auf Hochtouren“, sagte ein Polizeisprecher. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. „Es deutet einiges daraufhin, dass die Personen sich gekannt haben.“

Update, 17.28 Uhr: Mindestens drei Menschen sollen bei dem Angriff verletzt worden sein, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Das bestätigt die Polizei München über Twitter. Mittlerweile sollen auch die Ludwig- bzw. Leopoldstraße gesperrt worden sein. 

Großeinsatz in München: Auto fährt in Personengruppe - Täter auf der Flucht

Ursprungsmeldung: In München kommt es im Augenblick zu einem größeren Polizeieinsatz  an der Ungererstraße im Bereich Nordfriedhof. 

München: Fahrzeug fährt zielgerichtet in Menschen - Großer Einsatz läuft

Nach Angaben der Polizei ist ein Fahrzeug zielgerichtet in mehrere Personen hineingefahren. Anschließend sollen die Fahrzeug-Insassen aus dem Auto ausgestiegen sein um dann auf die Personen gewaltsam einzutreten.

Die Fahndung läuft. 

Danach flüchteten die Fahrzeug-Insassen. Das berichtet die Polizei. Eine große Fahndung läuft.

München: Großeinsatz der Polizei läuft - Auto fährt in Personengruppe

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass sich die Personen untereinander kennen. Nach aktuellen Stand besteht keine Gefahr für weitere Personen.

München: Auto fährt in Personengruppe - Große Fahndung der Polizei

Wie die Polizei weiter berichtet, ist der Bereich rund um die Ungererstrasse/Domagkstrasse großräumig gesperrt. Autofahrer sollen dieses Bereich umfahren. Das gelte auch für die Leopold- und Ludwigsstraße.

In München lieferte sich außerdem ein BMW-Fahrer eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei. Er fuhr erst durch eine Fußgängerzone - und raste dann mit 150 km/h davon.

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Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Balk

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