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Peter Naumann (l.) und Paul Leibold stellen das „eTaxi“ vor.

Prototyp am Wittelsbacherplatz zu sehen

So fahren Taxis in die Zukunft

Das Auto der Zukunft ist der Gegenwart ein Stück näher gekommen: Schon Ende des Jahres sollen erste Exemplare des „City eTaxi“ auf Münchens Straßen getestet werden.

München - Noch bis Samstag ist ein Prototyp des in München entwickelten Elektrofahrzeugs in einer Ausstellung am Wittelsbacherplatz zu sehen. Als Projektleiter Paul Leibold und Designer Peter Naumann die Idee vom „City eTaxi“ im Juni 2016 erstmals präsentierten, hatten sie nur ein Hartschaum-Modell vorzuweisen.

Jetzt kann man Probe sitzen: Es gibt einen Prototypen mit echter Karosserie. „Wir positionieren uns zwischen dem Elektro-Zweirad und dem Auto, wie wir es kennen“, sagt Leibold. Der Bedarf für solch ein „Mobilitäts-Tool“, wie Naumann es nennt, liege auf der Hand. „Wir brauchen in den Innenstädten nicht mehr die Zwei-Tonnen-SUVs, die alle Straßen verstopfen und die Umwelt belasten“, sagt Leibold.

Herausgekommen ist etwas, das wie eine Mischung aus Elektro-Smart und Lieferwagen aussieht – außen knuffig, innen größer als gedacht. Mit 3,30 Metern sei das Vehikel 20 Zentimeter kürzer als der Smart fourfour. Trotzdem finden im Taxi-Einsatz zwei Fahrgäste bequem Platz.

Der Trick: Der Fahrer sitzt in der Mitte, die Passagiere auf den Rücksitzen können die Beine neben ihm ausstrecken, und hinter ihren Sitzlehnen bleibt noch Platz für zwei große Koffer. 

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